Bis auf einen Zwischenfall läuft es rund

Winterdienst-Bilanz: 150 Tonnen Streusalz für Straßen und Wege

Rund 150 Tonnen Streusalz verbrauchte der Winterdienst in Balve.
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Rund 150 Tonnen Streusalz verbrauchte der Winterdienst in Balve.

Auf aufregende und anstrengende Tage blickt der Winterdienst der Stadt Balve zurück. Viel zu tun gab es für die acht Mitarbeiter des Bauhofes, die sich in zwei Gruppen um das Räumen und Streuen von Straßen und Fußwegen kümmerten.

Fast alles habe gut geklappt, berichtet Winterdienst-Einsatzleiter Thomas Hinz. Einen Zwischenfall hat es gegeben.

Ein kleineres Räumfahrzeug war bei seinem Einsatz mit einem Auto kollidiert. Dabei wurde allerdings niemand verletzt. Es entstand lediglich Sachschaden. Wie Thomas Hinz schildert, hatte ein Winterdienst-Fahrer rangieren wollen und dabei gelenkt. Durch die Lenkbewegung war der vorne befestigte Schneeschild ausgeschwenkt und hatte ein Auto an der Seite getroffen.

Zahlreiche Überstunden sind angefallen

Von diesem Vorfall abgesehen, fällt Hinz’ Bilanz durchweg positiv aus. Es gab viel zu tun für die Bauhof-Mitarbeiter, die auch von Fremdunternehmen unterstützt wurden. Mit sechs Fahrzeugen waren sie in Balve unterwegs. „Die Auswertung habe ich noch nicht gemacht, wir sind gerade den ersten Tag wieder raus aus dem Bereitschaftsdienst“, so Thomas Hinz in dieser Woche. Wie viele Stunden angefallen sind, um den Autofahrern während des Wintereinbruchs sicheres Vorankommen zu ermöglichen, kann er deshalb noch nicht sagen. Hinz berichtet aber: „Oftmals haben wir direkt um 4.30 Uhr begonnen und waren an zwei oder drei Tagen bis 20 Uhr ununterbrochen unterwegs.“ Zeit war zwischendurch nur für eine kurze Pause zur körperlichen Stärkung. Demnach werden wohl zahlreiche Überstunden angefallen sein.

Straßenschäden: Meldungen per App möglich

Schnee und Eis sind von den Straßen und Wegen in der Hönnestadt seit dieser Woche verschwunden. Damit werden nun die Schäden deutlich sichtbar, die der heftige Wintereinbruch hinterlassen hat. „Auf den Kreisstraßen und auch an der Kormke sind uns von den Bürgern schon einige Schäden gemeldet worden“, sagt Bauhof-Leiter Thomas Hinz, der darauf verweist, dass auch über die „Balve-App“ entsprechende Sachstandsmeldungen getätigt werden können. Diese werden anschließend abgearbeitet.

Am Material sind durch die starke Beanspruchung natürlich Verschleißspuren entstanden. Der Bauhof werde sich daher nun damit befassen, die Fahrzeuge und Geräte wieder instand zu setzen. „Wir müssen zum Beispiel die Kufen der Räumschilder aufarbeiten oder ersetzen“, erklärt Hinz. Es handele sich dabei um ganz normale Verschleißteile.

In den nächsten Tagen bleibt es warm

Seiner Wetterprognose entnimmt Hinz, dass es in den nächsten zehn Tagen durchgehend warm bleiben soll. Deshalb ist er auch optimistisch, dass der Winterdienst in diesem Frühjahr nicht noch einmal in diesem Ausmaß aktiv werden muss. „Je nachdem, wie es tatsächlich wird, können wir unsere Fahrzeuge und das Material nach der Aufbereitung für die nächste Saison einmotten – oder aber wir müssen noch einmal aufsatteln.“ Hinz will es auf sich zukommen lassen.

Mit Streusalz jedenfalls wäre der Winterdienst noch gut eingedeckt. Das Silo, in dem das Salz lagert, sei voll. Sackware für die Fußtrupps habe man nachgeordert. Von Januar bis Mitte Februar habe der Bauhof im Winterdienst mehr als 150 Tonnen Streusalz verteilt. „Den Großteil davon haben wir in den letzten 14 Tagen verbraucht“, beschreibt Hinz. Zum Vergleich: In der Wintersaison 2020 waren 50 Tonnen Salz verbraucht worden.

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