Werte führen zum Erfolg

Im Rahmen des Balve Optimum wird für Samstag zu einem Wirtschaftsgespräch zum Thema „Erfolgsorientierung, christliche Werte, soziale Verantwortung – Balanceakt der Führungskräfte“ eingeladen.

BALVE ▪ Die Region Südwestfalen ist stolz auf ihre internationalen Spitzenunternehmen, die nicht selten als Einzelkämpfer zur Weltklasse aufgestiegen sind. Für einen Großteil dieser namhaften Unternehmen zählen im Umgang mit Geschäftskunden und Mitarbeitern besondere Werte. Deshalb haben sich die Organisatoren des Balve Optimum Wirtschaftsgesprächs eben diese besonderen Werte der Wirtschaftsregion in den Mittelpunkt gestellt.

Unter dem Motto „Erfolgsorientierung, christliche Werte, soziale Verantwortung – Balanceakt der Führungskräfte“ diskutieren Experten am Samstag ab 11 Uhr im Schloss Wocklum. Sie wollen durchleuchten, wie eng der Weg zwischen Erfolgsorientierung hin zur Gier, ja sogar zur Habgier sein kann.

Der Blick der Expertenrunde soll aber nicht nur auf die heimische Region oder Deutschland beschränkt bleiben, im Fokus steht auch das Ausland.

In den vergangenen Jahren wurde deutlich, wie Fehlentscheidungen mangels Wissen in einem immer komplexeren und dynamischeren Umfeld Vermögen und Arbeitsplätze vernichtet haben und Menschen, ob Unternehmer oder Angestellte, daran zerbrochen sind. Die Podiumsteilnehmer sind überzeugt, dass die heimische Region noch viel Potential hat, sie sich ihre eigenen Stärken allerdings bewusst machen muss, um für den Weltmarkt interessant zu bleiben.

Zu diesen Stärken zählen Erfolgsfaktoren der christlichen Grundwerte. Wer einmal länger im Ausland gelebt hat weiß, was für ein Schatz es ist, wenn eine Gesellschaft Vertrauen in Institutionen wie beispielsweise Polizei, Rathaus, Finanzamt oder Banken hat, beziehungsweise den Nachbarn, ohne diese über Korruption oder Androhung von Gewalt zu kontrollieren. In vielen Ländern dieser Erde fließen Unsummen in Korruption, bewaffnete Sicherheitskräfte, Alarmanlagen und Qualitätsprüfungen, nur um Besitz und persönliche Sicherheit zu gewährleisten. Das Geld fehlt für Konsum und Investitionen. Am Ende leidet insbesondere die Qualität.

 Miteinander diskutieren: Prof. Dr. phil. Gertrud Höhler (Unternehmens- und Politikberaterin, Berlin) und Msgr. Prof. Dr. theol. Peter Schallenberg (Lehrstuhl für Moraltheologie und Ethik an der Theologischen Fakultät der Universität Paderborn). Die Moderation übernimmt Prof. Dr. rer. pol. Jörg H. Ottersbach (Osborne Clarke, Köln-München).

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