Weniger Mitglieder, kaum Interesse

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Dieses Schild soll an der Liborikapelle auf dem Friedhof angebracht werden und über das Gebäude informieren.

Garbeck - Dem Förderverein Friedhofskapelle Garbeck geht es wie vielen Vereinen: Die Mitgliederzahlen sinken und die Jahreshauptversammlungen sind schlecht besucht.

So nahmen an der Jahreshauptversammlung am Mittwoch im Jugendheim Garbeck vier Mitglieder und fünf Vorstandsmitglieder teil; insgesamt gehören 162 Mitglieder (minus fünf) zu diesem vor 19 Jahren gegründeten Förderverein.

 „Bei den Bestattungen sind wir auf dem Stand von 2013“, stellte der Vorsitzende fest. 32 Sterbefälle waren im vergangenen Jahr zu verzeichnen, 20 Erdbestattungen und zwölf Urnenbegräbnisse fanden statt. Als Arbeiten plant der Förderverein für dieses Jahr den Zaun an der Liborikapelle zu streichen, das Außengelände umzugestalten und ein Schild mit Hintergrundinformationen zu der Kapelle anzubringen.

In der Kirchengemeinde Heilige Drei Könige ist die Kirchturmsanierung, bei der „einige Tonnen Mörtel“ (Hubertus Teipel) zwischen die Steine gefugt wurden, mittlerweile abgeschlossen. Von der Herstellerfirma wurde eine Haltbarkeit von 30 Jahren zugesichert. Als das Gerüst einmal stand, wurde auch die Erneuerung der Dachpfannen und des Giebels sowie die Restaurierung des Hahns vorgenommen. Im Kirchenraum stehen die Arbeiten noch bevor, sollen voraussichtlich im Sommer beginnen. Installiert wird eine neue Gasheizung. Ob die Kosten in Höhe von 90 000 Euro mit 70 oder 50 Prozent vom Erzbistum Paderborn bezuschusst wurden, konnte der Kirchenvorstand, vertreten durch Walter Severin und Dieter Bathe, noch nicht sagen.

Wenn diese Baumaßnahme beginnt, sollen auch Gasanschlüsse ins Jugendheim und Pfarrhaus verlegt werden. In Planung sind zudem die Überarbeitung der Kirchenfenster. Nächste Baumaßnahme im Jugendheim wird die Erneuerung der Dachpfannen sein. Kauf des Heiligenhäuschens Mit Blick auf den Friedhof stellte der Vorstand die Planungen für weitere Belegungen vor: Im Süd/West-Teil sollen weiter Gruften angelegt werden, der Nord/Süd-Bereich wird um zusätzliche Urnenfelder und Einzelgräber erweitert. Nächste Investition soll der Kauf des Heiligenhäuschens sein, das auf einem Privatgrundstück steht, von dem sich der Eigentümer aber trennen würde.

 Zusammen bleibt der Vorstand. Vorsitzender Teipel, Geschäftsführer Reimund Schulte sowie die Beisitzer Walter Severin und Wilfried Gercken wurden in ihren Ämtern bestätigt. J jk

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