Weniger Kinder bei Unfällen verletzt

Balve - Im vergangenen Jahr ereigneten sich in den Städten Balve und Menden zwar mehr Verkehrsunfälle (1982) als im Vorjahr (1906), allerdings wurden dabei deutlich weniger Menschen schwer verletzt. Das geht aus der aktuellen Unfallstatistik hervor, die am Montag von der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis veröffentlicht wurde.

Im Bereich der Polizeiwache Menden, zu dem auch die Hönnestadt gehört, wurden 2015 demnach 28 Personen schwer verletzt (2014: 37). In Menden gab es einen Verkehrstoten. 160 Menschen haben sich bei Verkehrsunfällen laut Statistik leichte Verletzungen zugezogen (150). Die Zahl der schwerwiegenden Unfälle mit Sachschäden ist mit 59 fast unverändert (60). Fünf Verkehrsteilnehmer verursachten unter Alkoholeinfluss einen Unfall – im Vorjahr waren es acht.

Erfreulich ist, dass im vergangenen Jahr weniger Kinder im Straßenverkehr verunglückt sind. In Balve verletzen sich zwei Kinder leicht (fünf), kein Kind wurde schwer verletzt (ein schwer verletztes Kind).

Dagegen waren 2015 im Bereich der Polizeiwache Menden deutlich mehr Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren in Unfälle verwickelt (25) als im Vorjahr (15). In Balve wurden elf, in Menden zehn Jugendliche verletzt. 135 Verkehrsunfälle ereigneten sich unter Beteiligung junger Erwachsener im Alter von 18 bis 24 Jahren. 2014 waren es 153 Unfälle. In der Hönnestadt wurde ein junger Erwachsener schwer verletzt, 17 Personen dieser Altersgruppe kamen mit leichten Verletzungen davon. In Balve verletzen sich zudem sieben Senioren im Straßenverkehr leicht (vier).

37 Kradfahrer, und damit deutlich mehr als 2014 (21), waren im Bereich der Polizeiwache Menden in Verkehrsunfälle verwickelt. In Balve ereigneten sich 18 Unfälle, an denen Kradfahrer beteiligt waren.

In Balve ereigneten sich 2015 insgesamt 49 Verkehrsunfallfluchten. Laut Verkehrsbericht liegt die Aufklärungsquote in der Hönnestadt bei 53,06 Prozent.

Hauptunfallursache im Bereich der Polizeiwache Menden waren Fehler beim Abbiegen und Wenden, an zweiter Stelle nennt die Polizei Vorfahrtsvergehen gefolgt von überhöhter Geschwindigkeit.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.