Weltreise mit dem Fahrrad: Garbecker ist drei Jahre unterwegs

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Auf Weltreise mit dem Fahrrad ist der Garbecker Christian König seit Anfang Mai. Einige tausend Kilometer hat König mittlerweile bereits zurückgelegt und ist aktuell in Georgien unterwegs

Garbeck - Von Garbeck aus zieht es Christian König in die weite Welt: „Die Idee hatte ich schon immer, jetzt habe ich die Möglichkeit.“

Der 35-Jährige hat sich am 1. Mai auf Weltreise gemacht. 50 Kilogramm an Gepäck, darunter ein Zelt, auf seinem Fahrrad verstaut. 

Mittlerweile hat König mehr als 4000 Kilometer zurückgelegt, Länder wie Moldawien, Polen, die Slowakei und die Ukraine bereits durchfahren und ist nun in Georgien am Schwarzen Meer angekommen. 

Fahrrad als beste Möglichkeit zu reisen

Erfahrungen mit Radtouren hat König bereits in Portugal, Norwegen und sechs Monaten auf dem Balkan gemacht. „Das Fahrrad ist die beste Reisemöglichkeit, um Länder und Leute kennenzulernen“, beschreibt er die Vorzüge. Jetzt also steht die „große Tour“ an, für die er insgesamt drei Jahre eingeplant hat. „Je nachdem, wie sparsam ich lebe“, lauten seine selbst gesetzten Vorgaben. Er übernachtet in seinem Zelt oder aber in Hostels. 

Schlafplatz mit bester Aussicht: Christian König verbringt die Nächte meistens in seinem Zelt.

„Ich suche mir die Länder selbst aus, die ich bereisen will“, schätzt Christian König seine Unabhängigkeit. Wichtiger als Visa-Stempel in seinem Reisepass ist ihm aber der Kontakt mit den Menschen vor Ort. 

Sprache als Herausforderung

„Die Sprache ist die große Herausforderung“, weiß er, dass er mit Deutsch und Englisch aber nicht überall weiterkommt. Dann gelte es, auf Erfahrungen zu bauen, die ihm andere Reisende mit auf den Weg gegeben haben. Und das ist für ihn das Wichtigste dieser Reise: „Die Erlebnisse unterwegs, die Menschen und die vielen Eindrücke.“ Dafür legt er am Tag um die 80 Kilometer zurück – das Fahrrad genau im Blick, denn auf sein Fortbewegungsmittel kommt es an. Christian König hört dabei auf jedes Geräusch; außerdem hat er auf austauschbare Teile gesetzt. 

Auf seinen täglichen Etappen bekommt Christian König immer wieder auch Kuriositäten links und rechts des Weges zu sehen.

Seine Tagesziele arbeitet er „schrittweise“ ab, wobei er Empfehlungen mit in die Tagesplanungen einfließen lässt. „Auch an ein Visum muss ich denken.“ So jüngst für Transnistrien, einem Staat bei Moldawien, der trotz eigener Währung, eigenem Pass und eigenem Militär nicht offiziell anerkannt ist. „Den gibt es eigentlich nicht“, berichtet Christian König von einer „spannenden Grenzpassage“. Von dort aus führte ihn sein Weg weiter nach Odessa in der Ukraine und anschließend nach Russland. Mittlerweile ist Georgien erreicht. Dort erkundet der Radler aus der Hönnestadt gerade den Kolkheti National Park. 

Noch zweieinhalb Jahre unterwegs

Bis König wieder zurück sein wird in Garbeck, liegen noch viele tausend Kilometer und rund zweieinhalb Jahre auf dem Fahrrad vor ihm.

Virtuell mitreisen

Christian König berichtet über seine Weltreise regelmäßig auf der Internetseite www.twowheeltravel.de.

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