Mit Wanderschuhen und Rucksack

Birgit Meschede, Geschäftsführerin des Verkehrsvereins, eröffnete mit Bürgermeister Hubertus Mühling das Wanderwochenende in Balve.

BALVE ▪ Wetter- und wandererprobt waren die mehr als 100 Teilnehmer des ersten Balver Wanderwochenendes, das am Freitag eröffnet worden war und am Sonntag mit Wanderungen in Eisborn und Volkringhausen beendet wurde. Insgesamt waren es sechs Wanderungen mit einer Gesamtlänge von 55,7 Kilometer. Gerne wurde dabei auf Rucksackverpflegung zurück gegriffen.

Von Julius Kolossa

Auch die Möglichkeiten zur Rast wurden gerne angenommen und boten bereits bei der ersten Wanderung beeindruckende Ausblicke vom Standort des Schiebergkreuzes.

„Wir wollen Balve bekannt machen für die Wanderregion Sauerland“, stellte Birgit Meschede, Geschäftsführerin des Verkehrsvereins als Ausrichter des Wochenendes mit den SGV-Abteilungen sowie dem Historischen Verein Langenholthausen, das Ziel vor. Erstmals erreicht wurde dies bei der Eröffnung, wo auch die Gäste mit der weitesten Anreise aus Menden und Amecke begeistert waren – und dies nicht nur wegen der jeweils zwei Karten für das „Optimum“, die vor jeder Tour an drei Nicht-Balver verschenkt wurden. Dritter im Bunde war am Freitag ein Teilnehmer aus Höveringhausen. Sie genossen die 4,5 Kilometer lange und zugleich kürzeste Strecke des Wochenendes.

Interessant und attraktiv waren auch die Touren, die am Samstag angeboten wurden: Von der Luisenhütte am Wasserschloss Wocklum vorbei durch die denkmalgeschützte Hainbuchenallee zur Balver Höhle, und von dort zurück zur Luisenhütte. Dort wurden ein Kinderprogramm und kostenlose Führungen sowie Mitmachworkshops und Geocaching angeboten. Ab dem Bahnhof Garbeck ging es über den Hahnenberg zum Galgenberg zur Gransauer Mühle. Dort informiert der Besitzer über „Stromerzeugung mit einer Wassermühle.“ In Langenholthausen nahmen sich die Wanderer den neu ausgeschilderten Bergbauwanderweg vor, und ließen sich über die Eisenerzgewinnung im 18. Jahrhundert informieren.

Es war ein Angebot, das neben der Bewegung auch andere Sinne ansprach: „Zauberhaft mystisch und immer anders“ sowie „Rund um das Bergdorf Eisborn“, so waren die Themen der beiden Wanderrouten am Sonntag. Mit Ranger Oliver Szodruch machten sich Groß und Klein in Volkringhausen auf den Weg durch den Wald, um die Natur- und Pflanzenwelt zu entdecken. Am Märchenwald in Brockhausen wurde Rast gemacht; Ziel war der Bahnhof Balve. Diese Strecke war mit 15 Kilometern die längste des Wanderwochenendes. In Eisborn war der Start ab der Schützenhalle, wo eine Strecke entlang der Flachsteiche, dem Hexentanzplatz, der alten Buche, dem Heiligenhäuschen und der „Blauen Lagune“ abgegangen wurde.

Die Veranstalter nahmen viele positive Anregungen von dieser dreitägigen Veranstaltung mit. Bürgermeister Hubertus Mühling bei der Eröffnung vor dem Rathaus: „Balve soll über die Grenzen der Region als Wanderregion bekannt werden und zeigen: hier macht es Spaß, zu wandern.“ Touren und Atmosphäre trugen ihren Teil dazu bei, dass sich so manchem die bisher für ihn unbekannte Seite der Hönnestadt auf diese Weise erschloss.

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