Wandern und schlemmen

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Guter Dinge waren die Wanderer – wie hier beispielsweise beim Start in Volkringhausen – die am Wochenende somit Gelgenheit bekamen, dass prächtige Wetter und die schöne Umgebung zu genießen.

Balve - Leichte Kleidung und feste Schuhe waren beim dritten Wanderwochenende angesagt, bei dem am Samstag und Sonntag insgesamt 39 Kilometer auf der Waldroute – vorbei an Schlössern und Burgen – und auch auf einer kulinarischen Erlebnistour zurück gelegt wurden. Begonnen wurde vorgestern in Volkringhausen mit Ranger Oliver Szodruch am Einstiegsportal auf der Glashütte.

Auf einem Teil der insgesamt 240 Kilometer langen Sauerland-Waldroute und deren Zubringer ging er der Wandergruppe voraus am Kehlberg hinauf in Richtung Beckum und dann nach Mellen. Nach einer verdienten Rast in Mellen, wo auch die natürliche Kneipp-Tretstelle im Nebenarm der Borke genutzt wurde, endete die Wanderung schließlich am Balver Banhof. Etwa vier Stunden waren die Wanderer auf dieser landschaftlich reizvollen Strecke unterwegs, bei der der Ranger immer wieder interessante Infos über das, was entlang des Weges wächst und lebt, mitteilte.

Zeitgleich fanden gestern die Wanderungen an der Luisenhütte und am Hotel Zur Post statt. Die Qual der Wahl hatten die Teilnehmer im Vorfeld: Für Eisborn war eine Anmeldung erforderlich, um die dort startende kulinarische Erlebniswanderung genießen zu können, in Wocklum trafen sich auch spontane Mitwanderer. Ab dort wurden Jung und Alt von Ingo Fuhrmann mit auf den Weg genommen durch Wald und Feld, vorbei an Schloss Wocklum, Schloss Melschede und den Resten einer karolingischen Wallburganlage auf dem Burgberg. Gerastet wurde in der Krähenbrinkhütte.

Wesentlich bequemer speisten und tranken die kulinarischen Erlebnistourer, kehrten sie doch auf ihrer mit etwa 13 Kilometer nicht allzu langen, dafür mit etwa sieben Stunden aber zeitlich längsten des Wochenendes, unterwegs im Hotel Zur Post, dem Haus Recke, Hof Tillmann und zum Abschluss in der Antoniushütte ein. Unterwegs wurdne sie unterwegs von Stefan Wiesenhöfer auf die Schönheiten und Besonderheiten der Natur hingewiesen.

Beste Bedingungen fanden alle Teilnehmer auf den drei ausgewählten Strecken vor, so dass an den jeweiligen Zielen alle zufrieden das restliche Wochenende beziehungsweise den Sonntag noch zu Hause genießen konnten.

Von Julius Kolossa

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