Voßbeck-Kayser holt mehr als die Hälfte der Stimmen

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Im repräsentativen Wahlbezirk in der Grundschule Garbeck wurden die Stimmzettel nach Geburtsjahr und Geschlecht getrennt ausgegeben.

BALVE -   „Das war ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, meinte Cay Schmidt, Fraktionsvorsitzender der SPD in Balve, gestern im Rathaus, zum superknappen Wahlsieg der Bundestagskandidatin Dagmar Freitag im Wahlkreis.

Das Balver Ergebnis hingegen war erwartungsgemäß klar: Christel Voßbeck-Kayser fuhr ein Traumergebnis ein: Sie holte 52,57 Prozent der Stimmen gegenüber 33,99 Prozent, die die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag erzielte. Für die SPD ist einfach nichts zu holen in Balve.

Cay Schmidt und seine Ehefrau Sigrid, ebenfalls SPD-Ratsmitglied, waren die ersten Wahlbeobachter, die im Ratssaal das Geschehen verfolgen wollten. Und auf den bundesweiten Ausgang angesprochen: „Die CDU ist der klare Wahlsieger.“ Gerne hätte er sich ein besseres Ergebnis für seine Partei gewünscht – mit Blick auf die Grünen: „Diese von uns gewünschte Rot-Grüne Koalition hat leider nicht das Wählervertrauen erhalten.“

Im Ratssaal, wo die Wahl auf Fernseher und Leinwand vefolgt werden konnte, wurde nach etwa 45 Minuten von Eisborn aus das erste Ergebnis aus dem Stadtgebiet bekannt gegeben. Dann kamen nach und nach einige Wahlbeobachter nicht nur aus dem Rathaus, so dass sich eine lockere Balver Runde entwickelte.

Bestätigt sah sich Bürgermeister Hubertus Mühling (CDU): „Die CDU hat zugelegt.“ Auch für ihn überraschend war der Absturz der FDP sowie der Aufschwung der AfD: „Es wird bis zum Schluss spannend bleiben.“

Aufgrund der höheren Wahlbeteiligungauch in der Hönnestadt hatten die Wahlvorstände mehr Stimmzettel als vor vier Jahren auch bei den Briefwählern auszuzählen.

„Keine besonderen Vorkommnisse“, hatte Reimund Schulte, Wahlleiter, zu berichten.

Von Julius Kolossa

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