Vortrag über Nairobi-Reise bei Kolpingfamilie

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Mechthild Boekholt besuchte in Nairobi ihre Schwägerin Maria Boekholt, Schwester Damian von den Missionsschwestern vom kostbaren Blut. Beim Kolpingforum berichtete sie von ihren Eindrücken.

Garbeck - Die vielen Gegensätze hätten ihre Nairobi-Reise am meisten geprägt, sagte Mechthild Boekholt. Sie war zu Gast beim Monatstreffen der Kolpingfamilie im Garbecker Pfarrheim, um über ihren Aufenthalt bei ihrer Schwägerin Maria Boekholt (Schwester Damian von den Missionsschwestern vom kostbaren Blut) zu berichten.

Nairobi sei eine Weltstadt mit drei Millionen Einwohnern, von denen 60 Prozent in Slums lebten, sagte Mechthild Boekholt. Und da waren noch die vielen Autos: „Es gibt weder Schilder noch Ampeln – aber es funktioniert.“ Um die 150 Fotos hatte sie für ihren Vortrag ausgewählt. Diese kleine Auswahl aus einer Vielzahl der vor Ort gemachten Aufnahmen unterstrichen eindrucksvoll ihren Reisebericht.

Im Mai vergangenen Jahres machte sich Mechthild Boekholt mit ihrer Tochter Claudia zunächst auf nach Zürich und dann weiter nach Nairobi. Dort lebten die beiden Garbeckerinnen dann auf dem Gelände des Missionsordens, bei dem das Kloster mit der „Amani Primary School“ eine Einheit bildet. Unterrichtet werden 180 Straßenkinder vom 1. bis 8. Schuljahr. Schwester Damian ist in der Verwaltung für die finanzielle Unterstützung verantwortlich, denn die Schule trägt sich ausschließlich durch Spenden. Garbeck, die Heimat der 71-jährigen Ordensschwester, leistet seinen Beitrag durch die Sternsinger-Aktion.

In den Arbeitsalltag mit eingebunden waren die Gäste, die auch Kindergärten und das neueste Projekt des Ordens, die „Juja-Farm“ besuchten. Diese soll den Schulabgängern eine Ausbildung in Computer- und Elektrotechnik ermöglicht werden. Für die 30 Teilnehmer dieses Kolping-Treffs war es eine interessante einstündige Reise in eine andere Welt, über die in Garbeck bei anderen Gelegenheiten schon Schwester Damian bei ihren Urlaubsaufenthalten berichtete. Der nächste Monats-Treff findet am 19. März statt. Ziel ist dann der Gesundheitcampus. - Von Julius Kolossa

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