Vorbereitungen laufen: Darum werden 2020 in Beckum zwei Schützenfeste gefeiert

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Rechneten das Schützenfest ab: (von links) Markus Baumeister, Helga und Christian König sowie Frank Krutmann.

Beckum - Markus Baumeister, Vorsitzender der Beckumer St.-Hubertus-Bruderschaft, konnte während der Schützenfest-Abrechnung am Samstag nur Positives berichten

„Wir hatten stimmungsvolle drei Tage dank der Königspaare Karsten und Sandra Beckmann sowie und Christian und Helga König, und auch unserer Musik.“ 

So hatten nicht nur alle ihren Spaß beim Festwochenende vom 6. bis 8. Juli, die gute Stimmung machte sich auch in der Kasse der Bruderschaft bemerkbar: „Wir haben eine mehr als 100-prozentige Gewinnsteigerung von 2000 Euro im vergangenen Jahr auf jetzt 4100 Euro“, sagte Baumeister. 

Höhrer Bierumsatz

Erzielt wurde dieser deutlich größere Gewinn vor allem durch einen höheren Bierumsatz. Mit 49,5 Hektoliter wurde 7,6 Prozent mehr Gerstensaft als beim Schützenfest 2018 (46 Hektoliter) verzapft. Getränke ohne Alkohol waren dagegen nicht so stark nachgefragt. Hier war ein Rückgang um 16 Prozent zu verzeichnen. 

Dafür hatten die Schützenfestbesucher umso mehr Durst auf Bier-Alternativen. Markus Baumeister: „Beim Wein hatten wir eine Steigerung um 550 Prozent.“ 33 Liter wurden verkauft (2018 waren es fünf Liter). Mit einigem Abstand folgte der Eistee mit 129 Litern (plus 69 Prozent), der vielen allerdings nur mit Korn (plus 46 Prozent) schmeckte. Schnaps war ebenfalls sehr stark nachgefragt, sodass 21 Prozent mehr davon über die Getränketheken gingen. 

Mehr Glasbruch

Mit dem besseren Getränkeumsatz einherging auch mehr Glasbruch. 428 zerbrochene Gläser waren 75 mehr als am Festwochenende 2018. 

Das Fazit des Vorsitzenden wurde dadurch jedoch nicht getrübt: „Wir hatten ein rundum schönes Fest.“ Dazu gehörte auch, dass sich Frank Krutmann bei seiner Premiere als Oberst sehr gut bewährt habe, lobte Markus Baumeister. Offiziere und Vorstand hätten die richtige Wahl getroffen. 

Vorstandsposten weiterhin unbesetzt

Noch nichts Neues gibt es bei den seit der Jahreshauptversammlung unbesetzten Ämtern des Geschäftsführers und eines Beisitzers. Für beide Funktionen sei noch kein Kandidat gefunden worden, teilte Baumeister mit, der deshalb zurzeit die Geschäftsführung mit übernimmt. Der Vorsitzende gab sich aber zuversichtlich, zur nächsten Mitgliederversammlung Bewerber für die zwei Ämter vorstellen zu können. 

In diesem Jahr steht noch eine Investition in der Schützenhalle an, denn es soll ein Kühlraum eingerichtet werden, sodass bei künftigen Festen kein Kühlanhänger mehr benötigt würde. Etwa 3000 Euro geben die Schützen für die Technik und Dämmung aus. Dies wird neben noch ausstehenden finalen Arbeiten am Fußboden der einzige große Arbeitseinsatz im Rahmen der Neugestaltung der Schützenhalle. 

"Zwei-Schüzenfest-Jahr 2020"

Anschließend kann das „Zwei-Schützenfest-Jahr 2020“ kommen, denn wie auch ihre Nachbarn aus Volkringhausen feiern die St.-Hubertus-Schützen dann 100-jähriges Bestehen. Vom 14. bis 16. August wird das Jubiläum gefeiert, während das „normale“ Schützenfest wieder für das erste Juliwochenende im Kalender steht. 

„Die Organisation läuft“, sagte Baumeister. So werde im August ein Kommersabend veranstaltet, aber auch das 35-jährige Bestehen der Freundschaft mit dem Partnerschaftskomitee aus Roussay soll in die Feierlichkeiten mit eingebunden werden. 

Die Festchronik zum Schützenjubiläum wird von der Ehrenabteilung erstellt. Die Festmusik kommt wieder aus Drolshagen. Der Vogel wird von Horst Niewels und Michael Paul gebaut.

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