106 Viertklässler bei Waldjugendspielen im Forst unterwegs

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„Das gehört nicht in den Wald,“ stellten die Viertklässler fest.

Balve - Einen Schultag im Wald erlebten am Montag die insgesamt 106 Viertklässler der drei Balver Grundschulen bei den Waldjugendspielen.

Doch auch wenn sie ihre Mathe- und Deutschbücher nicht aufschlagen mussten, so war es doch kein Spaziergang: Schließlich galt es, im Rahmen der Waldjugendspiele 22 Aufgabe zu lösen. 

Waldschullehrer Axel Dohmen Revierförster Richard Nikodem erklärten den Mädchen und Jungen vorab einige Details – und wiesen sie auf die Waldregeln hin. Gruppenweise starteten die Kinder in den Wald. An verschiedenen Stationen mussten sie Bäume erkennen, deren Alter schätzen oder unter Beweis stellen, dass sie wissen, welche Tiere in den heimischen Wäldern leben. 

Genau hinschauen mussten die Kinder, um die sechs Gegenstände zu finden, die nicht in den Wald gehören. Unter anderem hatten die Organisatoren ein rotes Holzklötzchen und eine Filmdose zwischen den Zweigen versteckt. Einige Fragen waren ziemlich knifflig – und so musste die ganze Gruppe mitarbeiten, denn einige Lösungen fanden die Kinder erst im Gespräch. 

Auch Pausen gehörten zu diesem Erlebnistag, bei dem es nicht auf Schnelligkeit ankam. „Das sind keine Bundesjugendspiele“, mahnte eine Schülerin einen Klassenkameraden, der die Sache allzu sportlich nahm. Nach und nach fanden alle ihr Tempo im Wald. Einige der Tiere, mit denen sie sich gerade beschäftigt hatten, bekamen die Mädchen und Jungen zum Abschluss der Veranstaltung in der Rollenden Waldschule zu sehen. 

Dann durfte sich jedes Kind zudem über eine Teilnahmeurkunde freuen. An den Waldjugendspielen 2017 nehmen insgesamt 3371 Schüler aus 64 Schulen mit 146 Schulklassen im Märkischen Kreis teil.

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