135 Viertklässler dürfen stöbern

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Der Stöber-Tag findet in diesem Jahr am 10. Mai statt. Diesmal sind 46 Stöberstellen im Angebot. ▪

BALVE ▪ Der 5. Balver Stöber-Tag am Donnerstag, 10. Mai, steht vor der Tür, und 135 Viertklässler diesmal aus allen Grundschulen sind mit dabei. „46 Stöberstellen sind vorbereitet“, stellte Anette Meller, Abteilung Schulwesen, das Konzept am Mittwoch im Ratssaal den Grundschullehrern vor. Das sich diesmal alle Schulen beteiligt haben, ist nicht die einzige Neuerung.

Den Mädchen und Jungen werden dieses Jahr nämlich die Firmen zugeordnet: „Erst am 10. Mai erfahren sie, wo sie hingehen“, so Anette Meller. Vorher allerdings gibt es Hinweise an die Eltern, ob Gummistiefel oder Sportzeug mitgebracht werden muss. Aussuchen können die Kinder ab sofort aus den Bereichen Dienstleistung, Gesundheit, Industrie, Kraftfahrzeuge, Metallverarbeitung/Schweißen, Pflanzen und Natur, Pflege und Betreuung, Presse und Druck, Rund um‘s Tier und Technik und Rettung.

Zwei Bereiche sind anzukreuzen, ein Betrieb wird dann an jenem Stöber-Vormittag besucht. Treffpunkt für alle ist um 9.15 Uhr am Pfarrheim, wo Bürgermeister Hubertus Mühling den Tag eröffnet. Eltern sorgen für den Transport der Kinder, die von 10 bis 12 Uhr an der Stöberstelle sind und zum Mittagessen wieder im Pfarrheim. Danach findet je nach Wetterlage im oder vor dem Jugendzentrum eine Olympiade statt, die von Jugendzentrumsleiter Christian Croce und seinem Team organisiert wird. „Feierabend“ ist für alle um 14.30 Uhr.

Reinhardt Schmidt als Stellvertreter des Bürgermeisters wies auf die Vielfalt an Firmen, Betrieben und Unternehmen hin: „Mit dem Zahnärztlichen Dienst, dem Bauernhof Schulte in der Horst, dem team portal, Roses Blumenscheune und der Pizzeria Da Piccolo sind fünf Neue dabei.“ Waren es im vergangenen Jahr noch 53 Stellen für 97 Kinder, so hätte sich bei manchen gezeigt, dass diese für die Kleinen doch nicht so interessant seien. „Greifen und Begreifen können steht im Mittelpunkt“, betonte Karina Baranski, Jugendpflegerin des Märkischen Kreises. „Es ist keine Betriebsbesichtigung.“ In den Vorjahren hätte sich herausgestellt, dass die Kinder gerne die Gelegenheit genutzt hätten, den Erwachsenen Fragen zu stellen, und selbst einmal „mitzuarbeiten“. Anette Meller: „Die beteiligten Betriebe haben sich ein Programm ausgedacht und vorbereitet.“ Ein Erlebnis werde es schon sein, wenn die Mädchen und Jungen mit schulfremden Kindern zusammen an einer Stöberstelle teilnehmen, so die Rathausmitarbeiterin. Die Anmeldungen finden jeweils in den Schulen statt, wobei auch die Bereitschaft der Eltern zur Bildung von Fahrgemeinschaften abgefragt wird. Es entstehen keine Kosten an diesem Stöbertag. - Julius Kolossa

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