Produktion zieht um

Vier-Millionen-Projekt: Bäckerei Grote nimmt Neubau in Betrieb

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Die Techniker waren bis zuletzt damit beschäftigt die Backöfen und weiteren Maschinen im Neubau der Goldbäckerei Grote in Langenholthausen zu programmieren.

Langenholthausen – In den vergangenen Tagen waren die Geschäftsführer der Goldbäckerei Grote, Karl-Heinz und Carl Grote, praktisch nur im Neubau des Produktions- und Verwaltungsgebäudes ihres Unternehmens an der Sunderner Straße anzutreffen.

„Bis Samstag finden mit den neuen Maschinen die Testläufe statt, um die gesamten Arbeitsvorgänge zu optimieren“, erklärte Carl Grote, der sich dennoch Zeit nahm, durch das 1200 Quadratmeter große Gebäude zu führen. 

Dabei zeigte er auch seinem jüngsten Sohn Felix (fünf Monate), was sich zuletzt getan hat – und was noch zu tun ist. Denn bis zur geplanten Inbetriebnahme der Produktion im Laufe des Wochenendes lag noch viel Arbeit vor Grote und den Handwerkern. 

Techniker programmieren die Öfen

Werkzeug war im Einsatz, aber auch viele Techniker, die sich mit der Programmierung der Backöfen und Maschinen beschäftigten. Die eigentlich große Herausforderung ist für Carl Grote, seine Familie und die Mitarbeiter aber der Umzug der Produktion. „Wir ziehen seit Freitag während der laufenden Produktion vom Altbau in den Neubau und werden hier zum ersten Mal die Backwaren in der Nacht von Sonntag auf Montag herstellen“, erläuterte der Geschäftsführer das Prozedere. 

Testlauf mit den Bäckern Mirijam Talevski, Franz Midderhoff, Martin Schmidt, Fabian Liste und Fabian Trawisnki. Dabei setzt die Bäckerei auf moderne Technik.

Die dafür benötigten Maschinen sind in dieser Woche angeliefert und aufgestellt worden. So die 300 Quadratmeter große Kälteanlage, die Teigmaschine und die vier Umluftöfen. All dies wird mit Strom und Gas der Stadtwerke aus Balve betrieben – die Geschäftsführung aus dem Rathaus wird die Goldbäckerei Grote als einen ihrer größten Kunden am Dienstag 29. Oktober, besichtigen. 

Auch Fahrzeuge werden erneuert

Vier Millionen investiert die Bäckerei Grote in diesen Neubau, in dem Backstube, Versand und Verwaltung untergebracht werden. Etwa 1,5 Millionen Euro werden davon für Inventar ausgegeben. Neben umweltfreundlichen, sparsamen und leisen Maschinen sind dies auch neue Fahrzeuge. Carl Grote betonte, dass auf Nachhaltigkeit gesetzt werde: „Die Abwärme der Öfen wird für die Heizung und die Gewinnung von Warmwasser genutzt.“ 

Während die Produktion in Kürze an neuer Stelle stattfinden kann, sollen die Bürogebäude ab Mitte November genutzt werden. Bis Mitte März 2020 soll dann der Alt- mit dem Neubau verbunden sein. „Elf Monate sind seit dem Abriss der Scheune vergangen, um Platz für den Neubau zu bekommen. Und wir befinden uns voll im Zeitplan“, sagt der Junior-Geschäftsführer zufrieden.

Führen die Goldbäckerei: Karl-Heinz (links) und Carl Grote (mit dem fünfmonatigen Sohn Felix).

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