Blasiussegen in der Pfarrkirche erteilt

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Pater Josef Danne hielt die Predigt und erteilte den Gästen den Blasiussegen. Im Anschluss an die Feier konnte noch gemütlich beisammen gesessen werden.

BALVE -   Im Zeichen der Betstunden zur Ewigen Anbetung stand der Montag, dem Namenstag des heiligen Blasius, in der St. Blasius-Pfarrkirche in Balve.

Und wie es Tradition ist, endete der Tag mit einem Festhochamt, das von Pfarrer Andreas Schulte und den anderen Balver Geistlichen sowie jenen, die nach wie vor mit ihrer Heimat verbunden sind, zelebriert wurde. Die Predigt hielt Pater Josef Danne von den Herz-Jesu-Missionaren, ein gebürtiger Eisborner.

Von Julius Kolossa

„Gott will uns im Äußeren begegnen“, stellte er die Bedeutung des Blasiussegens mit zwei überkreuzten Kerzen dar. Blasius selbst, erst Arzt, dann Bischof, bewahrte im 4. Jahrhundert einen Jungen vor dem Erstickungstod, indem er ihm eine Fischgräte aus dem Hals zog. Heute ist der heilige Blasius der Patron der Ärzte und einer der 14 Nothelfer, zu dem Christen beten dürfen.

Pater Josef Danne wies aber auch auf das Wesentliche des Segensspruchs hin, der seit dem 16. Jahrhundert vom Geistlichen mit zwei geweihten Kerzen erteilt wird: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen” So sei dies ein Schutz vor Krankheit, aber auch vor allem, was sonst im Hals stecken bleibe: „Wir können nicht alles herunterschlucken, was uns auf der Zunge liegt.“

Viele Balver und Bewohner aus den umliegenden Dörfern nahmen an dieser Messfeier teil, die vom Kirchenchor und dem Musikverein-Balve mitgestaltet wurde. Und nach dem Sakramentalen Segen bestand dann auch die Gelegenheit, sich im Pfarrheim in geselliger Runde auszusprechen.

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