Viel zu entdecken in der Luisenhütte

Beim Zinngießen für Kinder produzierte auch dieses kleine Mädchen eine Münze der „Balver Währung“. Das Ergebnis ihrer Bemühungen durfte sie anschließend mit nach Hause nehmen. - Fotos: Kolossa

Wocklum -   Die Saison der Luisenhütte wurde am Wochenende mit einem Programm für die ganze Familie eröffnet. So viel gab es dabei zu entdecken, dass so mancher Besucher, der nur einen Kurzbesuch geplant hatte, durchaus länger blieb. Es lockten Greifvögel, ein Stand der Imker und auch die rollende Waldschule sowie kostenloses E-Bike-Fahren.

Alle drei derzeit zur Verfügung stehenden Räder der Stadt Balve waren rund um die Uhr im Einsatz – für Erstnutzer eine interessante Erfahrung. Filme über das Kalkwerk Horst sowie Führungen durch die Luisenhütte und die offene Tür vom Museum für Vor- und Frühgeschichte erwiesen sich als Publikumsmagnete.

So war es auch beim Zinngießen für Kinder. Eine Münze, die vom Kreisheimatpfleger Rolf Klostermann als „Balver Währung“ erkannt wurde, nahmen die Mädchen und Jungen mit nach Hause.

Nur anschauen und höchstens mit einem Lederhandschuh tragen – weitere Wünsche bezüglich der Greifvögel duften nicht erfüllt werden. Messerscharf sind die Schnäbel von Wüstenbussard, Weißkopfseeadler, aber auch vom niedlich anzusehenden Lannerfalken und der Schleiereule. Spätestens als die Fachleute auf den Fressbedarf hinwiesen – bis zu vier Küken am Tag –, nahm auch der Begeisterste Abstand davon, sich einen dieser possierlichen Flieger für den Hausbedarf zu wünschen.

An anderer Stelle wurden Insektenhotels gebaut sowie Bienen- und Mammutmasken gebastelt. Mit Schutzbrille und Handschuhen machten die Kinder sich daran, einen Kalksandstein mit Hämmern zu zerkleinern; eine Aktion, bei der sich der Nachwuchs austobte. Neue Kraft tankten die Besucher bei den Ständen vom türkisch-islamischen Verein Balve und der Grundschule St. Johannes.

Zufrieden mit dem ersten Tag der neuen Saison war Michael Bathe, der für Liegenschaften zuständige Fachbereichsleiter: „Für die Luisenhütte, als auch für das Museum, war dies eine gute Werbung. Jetzt bleibt zu hoffen, dass aufgrund der Empfehlung dieser Besucher viele weitere Gäste den Weg nach Wocklum finden.“

In der Hüttenschänke, direkt an der Luisenhütte, können übrigens nach vorheriger Reservierung Navigationsgeräte für Geocaching ausgeliehen werden.

Von Julius Kolossa

Die Luisenhütte hat bis zum 31. Oktober zu folgenden Zeiten geöffnet: dienstags bis freitags von 9.30 bis 17 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr, montags ist Ruhetag. Das nahe gelegene Museum für Vor- und Frühgeschichte der Stadt Balve hat die selben Öffnungszeiten.

Der Eintritt zur Luisenhütte ist für bis zu fünfjährige Mädchen und Jungen frei, Sechs- bis 17-Jährige zahlen ebenso wie Schüler, Studenten und Behinderte zwei Euro Eintritt, Erwachsene zahlen vier Euro, Familien mit bis zu zwei Erwachsenen und der Kinder zahlen acht Euro. Weiter Infos gibt es telefonisch unter der Rufnummer: 0 23 75 / 31 34.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.