VHS: Bekenntnis zum Standort Balve

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Achim Puhl, Leiter der VHS, und Dagmar Hallier, Fachbereichsleiterin, im neuen Entspannungs- und Gesundheitsraum.

Balve - „Das ist jetzt ein richtiger Wohlfühlraum geworden“, stellte Dagmar Hallier, Fachbereichsleiterin der Volkshochschule (VHS) Menden, Hemer, Balve, am Mittwoch den nach gut dreiwöchigem Umbau fertiggestellten Entspannungs- und Gesundheitsraum vor.

Achim Puhl, Leiter des VHS-Verbundes, ergänzte: „Der Charme der 70er-Jahre ist weg.“ Dieser Raum ist mit einer Akustikdecke, dimmbarem Licht und zwei Trennwänden in warmen Farben ausgestattet worden. Durch die baulichen Veränderungen ist er zwar kleiner geworden, sei aber, so versicherte Hallier, immer noch ausreichend für die Gymnastik- und Gesundheitskurs. Der erste startete am Mittwochnachmittag. 

Die VHS bezieht mit dieser ersten von drei Umbaumaßnahmen eindeutig Stellung zum Standort Balve. „Wir wollen Balve stärken“, sagte Achim Puhl. Nicht nur die Kurse für Flüchtlinge, auch die sonstigen Weiterbildungsangebote für Sprachen, EDV oder Fotografie hätten bei den Verantwortlichen einen hohen Stellenwert. In Zukunft sollen weitere Angebote gemacht werden. „Hochwertige berufsbezogene Kurse sind zurzeit in Planung“, fügte er hinzu. 

Ein Schritt in die richtige Richtung

Die jetzt beendete Baumaßnahme sei ein Schritt in die richtige Richtung – sie war zugleich eine gemeinsame Aktion von Stadt, Bücherei und VHS. Weitere sollen folgen, so in den Sommerferien, wenn der Aufzug eingebaut wird. 

Im Zuge dieser Arbeiten wird der Lesesaal der Bücherei verkleinert, und in der VHS wird die Toilettenanlage in die ehemalige Küche verlegt. Bei all diesen Arbeiten auf der VHS-Etage im Gebäude am St.-Johannes-Platz übernehme, so Achim Puhl, die Stadt die Kosten, die im Rahmen der absolut notwendigen Sanierungsarbeiten anfallen. Weitergehende Arbeiten, wie der Einbau von Schallschutzdecken, würden von der Volkshochschule selbst bezahlt. 

Achim Puhl zeigt, an welcher Stelle im Flur noch eine Trennwand aus Glas eingebaut werden soll.

Insgesamt 20 000 Euro werden für den Umbau fällig, zu dem eine neue Decke im Seminarraum und dem einstigen SPD-Fraktionsbüro gehört. Das Büro werde außerdem mit einer Küchenzeile ausgestattet, soll künftig als Seminarraum für Kleingruppen genutzt werden. „Dieser dritte Raum ist ein Quantensprung für die VHS in Balve“, betonte Dagmar Hallier. 

Mehr Möglichkeiten

Den Kursleitern und den Seminarteilnehmern stünden jetzt mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Unterstützung kam der Bücherei zuteil, der eine Spende für eine eigene Küche zugewiesen wurde. 

Die Planungen für diese Umbauarbeiten wurden vom Mendener Architekturbüro Anselm Vedder erstellt. Dieses setzte den Auftrag der VHS um, den Charakter des Hauses zu erhalten, die Räume aber technisch und optisch auf den neuesten Stand zu bringen sowie behindertengerecht zu gestalten. 

Stadt baut Rampe und Aufzug 

Dagmar Hallier war der angefallene Renovierungsstau durchaus bewusst: „Bisher wurden Renovierungsarbeiten immer nur nach und nach ausgeführt.“ Jetzt aber sei die Zeit für eine umfassende Sanierung gekommen – auch, weil die Stadt einen Aufzug einbauen und eine Rampe anlegen lässt. 

In diesem Zusammenhang passten die von der Volkshochschule angeleiteten Arbeiten gut in den Plan des Gesamtkonzepts. Jetzt fehlen noch Brandschutzmaßnahmen wie spezielle Türen und der Einbau einer Wand. 

Für den ersten Bauabschnitt sprach Achim Puhl dem Technischen Angestellten der Stadt, Matthias Hufnagel, für die Bauleitung ein Lob aus.

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