Viele Schützen, ein Problem: Fehlende Führungskräfte

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206 Schützen trafen sich in Beckum.

Beckum – Überall das gleiche: Die Schützen haben Probleme, Freiwillige für die Vorstandsarbeit zu motivieren. Nicht das einzige Problem, über das sie bei der Kreisversammlung klagten.

55 Vereine mit insgesamt 206 Delegierten trafen sich zur Versammlung des Kreisschützenbunds in Beckum. Als „lebendige und starke Gemeinschaft“ bezeichnete Wolfram Schmitz, Bundesgeschäftsführer des Sauerländer Schützenbundes, die Schützen. Als wichtige gesellschaftliche Säule beschrieb Balves Bürgermeister Hubertus Mühling das Schützenwesen, zu dem nicht nur drei Tage feiern, sondern auch die Unterhaltung einer Schützenhalle für die Dorfgemeinschaft gehöre. „Glaube, Sitte, Heimat sind Basis und Aufgabe, dieses Erbe an nachfolgende Generationen weiterzugeben“, appellierte er.

Markus Baumeister, Vorsitzender der Beckumer Schützen, sprach mit ein Problem an, das viele Schützen gleichermaßen bewegt: Das Problem, Ehrenamtliche für die Arbeit im Vorstand zu gewinnen. Er forderte alle Schützen zu einem Austausch über Ideen und Strukturen auf, um diese Ehrenämter wieder attraktiver zu machen.

Kreisoberst Dietrich-Wilhelm Dönneweg blickte auf bevorstehende Aufgaben wie das Vogelschießen. Seit mehreren Jahren ein Thema, da der Vogel immer noch nicht nach geltendem Standard gebaut werde. „Der Gesetzgeber gibt klar und unmissverständlich vor, Weichholz und nichts anderes als Weichholz zu verwenden.“

Weitere wichtige Termine in diesem Jahr: Vom 13. bis 15. September findet in Medebach das Bundeschützenfest statt, bei dem Hendrik Günzel aus Küntrop die Königskette an einen neuen Regenten weiter geben muss. Das Kreisschützenfest 2021 wird in Herdringen ausgerichtet.

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