Verlängerte Betriebszeiten:

Fahrplanverbesserungen bei der Hönnetalbahn

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Die Fahrpläne der Hönnetalbahn werden verbessert, ein durchgängiger Takt ist jedoch immer noch nicht möglich.

Balve/Neuenrade - Mit der Umstellung auf den Winterfahrplan am Sonntag, 10. Dezember, wird die tägliche Betriebszeit der Hönnetalbahn (Regionalbahn 54) erweitert. So wird künftig unter anderem eine neue Frühfahrt um 5.39 Uhr zwischen Balve, Fröndenberg und Unna angeboten, die den bisherigen Bus der Linie 132 ersetzt. Zwischen Neuenrade und Balve wird als Zubringer ein Taxibus eingesetzt.

Welche Fahrplanänderungen sind noch vorgesehen?

Zwischen Unna und Menden wird die Betriebszeit täglich so erweitert, dass die letzte Abfahrt ab Unna, mit Anschluss von Dortmund, täglich um 22:34 Uhr erfolgt. In der Gegenrichtung wird der letzte Zug von Neuenrade bis Unna durchgebunden (an 22.09 Uhr). Ebenfalls geschlossen wird die bisherige Fahrplanlücke am Vormittag zwischen Balve und Menden: um 7.41 Uhr ab Menden beziehungsweise 8.17 Uhr ab Balve können zusätzliche Züge angeboten werden. Zwischen Neuenrade und Balve und retour besteht ab dem 5. Februar eine anschluss-optimierte Fahrmöglichkeit mit einem Taxibus der Linie 67 (MVG). An Samstagen verkehren diese Züge zudem durchgehend bis/ab Neuenrade.

Wie und wann fahren die Taxibusse?

Die MVG-Taxibusse zwischen Neuenrade und Balve und retour fahren werktags außer samstags nur nach Voranmeldung. Der Taxibus ab Neuenrade um 5.18 Uhr nach Balve (MVG-Linie 132) fährt nach Voranmeldung unter Tel. 0 23 75 / 36 83 bis spätestens 19 Uhr des Vortags. Halt der Taxibusse in Garbeck ist an der Haltestelle Schulstraße. Der Taxibus von Neuenrade nach Balve um 7.56 Uhr beziehungsweise retour von Balve (ab 8.11 Uhr) nach Neuenrade fährt nach Voranmeldung unter Tel. 0 18 03 / 50 40 38 bis 45 Minuten vor Abfahrt.

Wie sind die Neuerungen zu bewerten?

Die Eisenbahnfreunde Hönnetal begrüßen diese Fahrplanverbesserungen. „Ein echter durchgängiger Takt wäre darüber hinaus zwar wünschenswert, scheitert aber zurzeit an den ,nur’ drei Zugeinheiten auf der Hönnetalbahn und dem starken Schülerverkehr zwischen Menden und Fröndenberg, welcher morgens die Zusatzfahrten benötigt“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

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