Vergnügliche Elisabethfeier für 150 Frauen

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150 Besucherinnen in der vollen Schützenhalle Garbeck hatten viel zu lachen.

Garbeck - Von Frauen für Frauen wurde jetzt die Elisabethfeier der kfd Garbeck in der Schützenhalle veranstaltet. Dabei war von Kaffee, Kuchen und Torten bis zur Unterhaltung alles selbst gemacht und traf den Geschmack der 150 Anwesenden.

Diese hatten viel zu lachen an diesem Nachmittag, der von der Kabarettistin Monika Schöne und vom Vorstandsteam auf der Bühne mitgestaltet wurde.

Sie unterhielten mit Sketchen – etwa zum Thema Zollstation. Dabei mussten vier Frauen vor den strengen Augen eines Zollbeamten bestehen. Dieser kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, als er zwölf Unterhosen aus einem Koffer hervorholte; der Urlauberin reichten diese vollkommen aus – jedoch nicht für zwölf Tage, sondern für zwölf Monate.

Und dass nach 35 Jahren in einer Beziehung auch nicht mehr alles so ist, wie es einmal war, stellten zwei Akteurinnen beim zweiten Auftritt dar.

Der gesamte Vorstand gab danach Einblicke in die Vorstandsarbeit aus 20 Jahren, wenn nur noch mit Gehhilfen ein Fortbewegen möglich ist und die Damen mit Hörschwierigkeiten zu kämpfen haben, oder die PP (Pinkelpille) mit der Schlaftablette verwechselt haben. Und auf den Vorstandstisch kommt dann nur noch entkoffeinierter Kaffee.

Ohne Hilfsmittel kam die Kabarettistin Monika Schöne aus Dortmund aus, die den letzten Teil der Elisabethfeier gestaltete. Sie ist die Frau aus der Nachbarschaft, bei der die Haustür immer offen ist und jeder, der vorbeikommt, die neuesten Gerüchte frisch zum Mitnehmen serviert bekommt.

Dabei ist ihre Devise „Nur keine Namen bitte“. Gerne erzählte sie aus ihrem Leben, wozu auch gehörte, dass sie sich beim Essen einschränken muss („Jede Fritte drängt zur Mitte“).

Erschwert würden sämtliche Abnehmversuche durch das morgendliche Shampoo unter der Dusche, denn es sorge für mehr Fülle und Volumen – so stehe es auf der Rückseite, gab die Kabarettistin zu bedenken. Vielleicht werde sie auf Spülmittel umsteigen, denn dies beseitige auch hartnäckiges Fett.

Auch die kfd war ein Thema ihres Vortrages: Bei der katholischen Frauengemeinschaft herrsche immer eitel Sonnenschein, alle seien willkommen. Nur gelte es für die Neuen, sich zu gedulden, denn das Bedienen bei Tisch sei erst nach Hocharbeiten möglich.

Die Dortmunder Kabarettistin Schöne ließ auch das Thema Kirche nicht aus: So machte sie den Vorschlag, das Priesteramt attraktiver zu gestalten, indem ein Tag in der Woche „zölibatfrei“ gestellt werde.

Auch eine Aerobic-Einlage, bei der alle mitmachen konnten, gehörte schließlich noch zu ihrem Programm.

Von Julius Kolossa

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