Naturhistorischer Verein Hönnetal

Hönnetalverein in Balve gegründet

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Der Vorstand des neu gegründeten Naturhistorischen Vereins Hönnetal (von links): Adalbert Allhoff, Thomas Kolarik, Vorsitzender Andreas Kolarik sowie Stellvertreter Andreas Löbel. Vorne sitzen die Kassenprüfer Peter Riecke (links) und Horst Kühn.

Balve - Wie schön das Hönnetal ist, scheinen viele Balver Bürger gar nicht richtig zu schätzen. Um dies zu ändern, hat sich der „Naturhistorische Verein Hönnetal – Initiative zur Entwicklung und Erforschung des Hönnetals“ in der vergangenen Woche im Lohberghaus an der Gerichtsstraße gegründet.

Viele weitere Punkte haben sich die Mitglieder auf die Fahne geschrieben. So heißt es: Wo sich die Hönne Richtung Menden durch das Tal schlängele, gebe es viele Sehenswürdigkeiten. Weiter gebe es die Höhlen mit ihren Bewohnern, den Fledermäusen. Auch die Pflanzenwelt – unter anderem mit verschiedenen Farnarten – sowie Denkmäler – wie die Klusensteiner Mühle oder der unterirdischen Fabrik Schwalbe1/Eisenkies – seien interessant. Seit vielen Jahren sprächen Politiker aus Balve und den Nachbarstädten von einem Radweg entlang der Hönne, aber es tue sich nichts.

Das waren Punkte, zu denen Adalbert Allhoff als einer der Initiatoren des Vereins zur Gründungsversammlung eingeladen hatte. Er war es auch, der den zahlreichen Interessenten den neuen Verein und dessen Initiative vorstellte.

Der Verein möchte das Hönnetal für Besucher und Schulen, aber auch für Einheimische wieder interessant machen. Es sollen zum Beispiel geführte Wanderungen „durch die romantische Landschaft“ unternommen werden, wo Pflanzen- und Tierarten, Höhlen und Denkmäler gezeigt und erklärt werden.

Der Verein stellt sich vor, dass an bestimmten, markanten Punkten Hinweis-Tafeln oder Schilder aufgestellt werden. Das alles sind Vorstellungen, die Allhoff und seine Mitstreiter verwirklichen möchten.

Bevor es an diesem Abend zu den Wahlen kam, mussten alle Interessenten für die Mitgliedschaft unterschreiben. Diskutiert wurde auch über den Namen des Vereins, so sollte der Name zunächst „Naturhistorische Gesellschaft Hönnetal“ lauten, wurde aber in „Naturhistorischer Verein“ geändert. Bei den anschließenden Wahlen wurde Andreas Kolarik zum Vorsitzenden und Andreas Löbel zu seinem Stellvertreter gewählt. Die Aufgaben der Geschäftsführung nimmt Adalbert Allhoff und die des Kassierers Thomas Kolarik wahr. Zu Kassenprüfern wurden Horst Kühn und Peter Riecke von der Versammlung gewählt.

Um den neuen Verein in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, möchte er sich bei Stadtfesten in den Nachbarstädten mit einem Stand beteiligen, um für ihre geplanten Vorhaben neue Mitglieder zu werben. Ebenso plant der Verein den Ausbau des Radweges durch das Hönnetal voranzutreiben, indem er den einzelnen Städten Vorschläge unterbreitet.

Wer im „Naturhistorischen Verein Hönnetal e.V.“ mitarbeiten möchte, sei gerne gesehen, teilte der frischgewählte Vorstand abschließend mit.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt im Jahr für Jugendliche und Rentner 15 Euro, Erwachsene 30 Euro und Familien mit Kindern, bis 18 Jahre 45 Euro. Gewerbetreibende und Vereine zahlen einen Beitrag in Höhe von 45 Euro.

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