„Faire Chance auf Bildung“

Verein "Tsala ya Africa" ermöglicht Schulbesuch für südafrikanische Kinder

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Leonie Wolf, Pia Rosteck, Rebecca Schröer und Jennifer May (von links) gründeten den Verein, nachdem sie sich bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr in Südafrika kennenlernten.

Langenholthausen - Über den Langenholthausener Kirchturm blicken, und dies nicht nur in einem anderen Dorf oder einer anderen Stadt in einem anderen Land, sondern vielmehr auf einem anderen Kontinent – Rebecca Schröer setzte diese Idee während eines Freiwilligen Sozialen Jahres von September 2013 bis März 2014 in Tiholego in Südafrika um.

Hierbei lernte sie nicht nur viel fürs Leben, sondern auch drei Freundinnen kennen, mit denen sie den Verein „Tsala ya Africa“, auf Deutsch Freund für Afrika, gründete. Sie sammeln Spenden, mit denen inzwischen sieben Kindern der Schulbesuch ermöglicht wird.

Sieben Kindern wird bereits der Schulbesuch ermöglicht.

Rebecca Schröer sagt dazu: „Wir sind vier Mädels, die sich in Südafrika getroffen, gefunden und nach einer Zeit des Zusammenlebens mit den Südafrikanern festgestellt haben, dass die Kinder, mit denen wir gearbeitet und gelebt haben, eine faire Chance auf Bildung verdienen.“

Mit Leonie Wolf aus Engen, wohnhaft in Berlin, Pia Rosteck aus Uetersen, wohnhaft in Bozen, und Jennifer May aus Speyer, wohnhaft in Berlin, hat die inzwischen in Braunschweig wohnende Langenholthausenerin es geschafft, sieben Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Sämtliche Kinder wohnen mittlerweile im Schulgebäude und besuchen alle zwei Wochen übers Wochenende ihre Eltern zu Hause. Diese Zeit wird genutzt, um die Schuluniformen und die persönliche Kleidung zu reinigen, sowie Einkäufe von Hygiene- und Schulartikeln zu erledigen.

Unterstützung von achtem Kind geplant

„Tsala ya Africa“ kommt für die Schulgebühr, Internats- und Verpflegungskosten auf, die für jedes Kind monatlich 85 Euro Kind betragen. Die Eltern kommen derweil für Uniformen, Schulbücher und andere Utensilien auf. Jetzt hat sich der Verein weitere Ziele gesetzt, die vorsehen, einem achten Kind die Schulbildung zu finanzieren, und einen elternlosen Jugendlichen zu unterstützen, indem seine Schuluniform und Unterrichtsmaterialien für eine weiterführende Schule bezahlt werden.

Der Verein hat in Südafrika bereits viel bewegt, möchte seine Arbeit aber ausweiten und mehr Kinder erreichen. Die Mitglieder freuen sich über jede Unterstützung und stellen sich im Internet unter www.tsalayaafrica.de vor.

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