25 Besucher beim Osterfeuer

Mellener Dorfbewohner unzufrieden: Zu wenig Interesse an Veranstaltungen

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Die KFD-Spende übergab Marga Drees an Marco Voge.

Mellen – 25 Mellener beim Osterfeuer, das vom Sportverein RW Mellen ausgerichtet wurde – damit konnte und wollte der Verein nicht zufrieden sein. 

„Das ist echt bitter“, fasste Carsten Schmidt, 2. Vorsitzender des Vereins, während der Dorfversammlung am Dienstag zusammen. Weil die Teilnehmerzahlen seit Jahren rückläufig seien, stellte Schmidt die Zukunft dieser Veranstaltung in Frage. 

Hilfe kam schnell von Ortsvorsteher Marco Voge, der aus dem Feuer eine Dorfveranstaltung machen will. Das eigentliche Problem war damit aber noch nicht vom Tisch: Wie können alle Vereine bei ihren Veranstaltungen mehr Wertschätzung von der Dorfbevölkerung erfahren? 

Die 18 Teilnehmer dieser Dorfversammlung diskutierten ergebnisoffen, stellten allerdings schon beim Blick durch ihre Reihen fest, dass auch hier alle drei Monate praktisch immer die selben Mellener erscheinen. Damit aber wollen sich die Dorfversammlungsteilnehmer nicht zufriedengeben, sind diese Treffen doch für das gesamte Dorf mit seinen 580 Einwohnern gedacht. 

Angekündigt wurde von Marco Voge eine weitere Veranstaltung im Dorf für 2020, die im Rahmen des stadtübergreifenden Projekts „365 Tage Heimat“ in den Sommerferien stattfinden wird. Genaueres über Datum und Ablauf werde von der Stadt demnächst bekannt gegeben werden, teilte er mit. 

Ob aber deswegen die Mellener zahlreicher als bei den „eigenen“ Veranstaltungen teilnehmen, wurde während dieser Dorfversammlung bezweifelt. Noch vorher wird es eine weitere „Talk im Landmarkt“-Auflage mit Moderator Christoph Rüth geben. 

Diesmal zum Thema „Glaube, Sitte, Heimat, was sind unsere Werte?“. Auch hier wird der genaue Termin noch bekannt gegeben. Aber es gab auch Positives zu berichten. So übergab Marga Drees als Vorsitzende der KFD Mellen eine Geldspende für das Dorfkonto über 200 Euro an Marco Voge. Das Geld wurde während des Martinsmarktes erwirtschaftet, soll dem Dorf zugutekommen.

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