Neues Konzept für den Balver Weihnachtsmarkt

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Rolf Biggemann, Katharina Bathe und Markus Müller aus dem Vorstand des Balver Fachhandels informierten am Dienstag über die Gestaltung des Weihnachtsmarktes. ▪

BALVE ▪ Der Balver Weihnachtsmarkt soll in diesem Jahr bereits einen Tag früher, also am Samstag, 8. Dezember, beginnen. Darauf einigten sich die Mitglieder des Balver Fachhandels im Rahmen ihrer Sitzung am Dienstag. Zudem beschlossen sie weitere Neuerungen.

So sollen sich die Balver am Samstag an fünf Hütten auf dem mit Rindenmulch und Lichterketten hergerichteten Volksbankparkplatz auf den Markt einstimmen. Neben Geschenkartikeln sollen dann auch Speisen und Getränke angeboten werden.

Für die musikalische Unterhaltung soll ein Kinderchor sorgen: Entsprechende Gespräche mit Hadewich Eggermont vom Chor-Atelier werden noch geführt, hieß es am Dienstag. Zudem einigten sich die Mitglieder des Balver Fachhandels nach längerer Diskussion darauf, dass die Geschäfte bis 18 Uhr geöffnet sein sollen. „Wir wollen Bewährtes bewahren und Neues einfügen“, sagte Kassierer Helmut Schäfer.

So soll das weihnachtliche Flair auf engerem Raum erlebbar gemacht werden, wie Rolf Biggemann, Vorsitzender, erläuterte. Ab der Geschäftsstelle der Volksbank soll sich das Geschehen bis hin zur Niederlassung der Sparkasse abspielen. „Wir wollen keine Meter machen, sondern Qualität anbieten“, erklärte Schriftführer Markus Müller das Konzept.

Bisher lägen 25 Anfragen vor: „Die Anbieter bewerben sich erfahrungsgemäß immer kurz vor dem Anmeldeschluss.“ Auch diesmal werden sich wieder 40 Aussteller auf dem Weihnachtsmarkt am Sonntag, 9. Dezember, präsentieren.

Wie in den Vorjahren soll die Veranstaltung um 11. 30 Uhr mit der ersten Aufführung der „Lebenden Krippe“ auf dem Drostenplatz beginnen. Franz Jedowski, stellt die Tiere zur Verfügung. „Ochse, Esel und Schafe sind gut drauf,“ sagte er am Dienstag. Weitere Aufführungen der „Lebenden Krippe“ sind um 13, 15 und 17 Uhr geplant.

Neben der „Lebenden Krippe“ dürfen die Balver sich schon jetzt auf einen weiteren Höhepunkt am 2. Adventssonntag freuen. So wird ein Eisbildhauer sein Können präsentieren. Stephanie Kißmer vom Stadtmarketing ist es mit finanzieller Unterstützung der Volksbank gelungen, einen Experten aus dem Frankfurter Raum zu gewinnen. Er soll aus einem Eisblock eine 150 Kilogramm schwere Skulptur mit Kettensäge und Machete herstellen. „Ice-Age in Balve“ lautet das Motto der Vorführung, die während des ganzen Tages auf dem Volksbank-Parkplatz zu sehen sein soll. Dazu werde ein Weihnachtsrätsel vorbereitet. Am Abend solle das Eiskunstwerk dann beleuchtet werden. Bis zum Ende seiner temperaturbedingten Haltbarkeit solle das Kunstwerk in Balve bleiben.

Die 14 Lichterketten für die Weihnachtszeit sorgten auch am Dienstag für Diskussionen. Rolf Biggemann bezifferte die anfallenden Stromkosten für die „energiefressende Beleuchtung“ auf etwa 2000 Euro. Nach und nach solle zukünftig auf energiesparende Technik umgerüstet werden und dies „gern mit Hilfe der Stadt Balve. Über eine mögliche Form der Beteiligung sollen in den nächsten Tagen im Rathaus Gespräche geführt werden. Ab dem ersten Advent werde die Beleuchtung für weihnachtliche Stimmung in der Innenstadt sorgen.

Von Julius Kolossa

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