Bunter Kostümball in Garbeck

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Die Stimmung beim Kostümball in Garbeck war fantastisch, dennoch waren die Veranstalter um Reiner Priggel mit der Zahl der Besucher nicht zufrieden.

Garbeck -  Zwei Kostüme aus Balve kamen am Samstag beim Karneval in Garbeck unter die besten Drei. Das Beste hatte Gerri Hesse aus Balve, der in tagelanger Feinarbeit die Garbecker Schützenhalle als Kopfschmuck dargestellt hat. Über den ersten Platz und die damit verbundenen 150 Euro freute sich Hesse, der seine handwerklichen Fähigkeiten seit vielen Jahren durch eine Krippenausstellung bei der Kolpingfamilie-Balve und als Mitglied der Requisitenabteilung des Festspielvereins Balver Höhle unter Beweis stellt.

Der zweite Platz und 100 Euro gingen an das „Wetter“. Die dahinter stehende Fornation war ein Freundeskreis aus Garbeck. Mit Platz drei sehr zufrieden waren die „Paradiesvögel“.

Mit einem 30-Liter-Fass-Bier stolzierten sie davon. „Wir wollen den Garbeckern Konkurrenz machen“, sagten sie. Und das ist ihnen durchaus gelungen: sie knüpften nahtlos an ihre Premiere im vergangenen Jahr an und verteidigten ihre Platzierung.

Balver gewinnt Garbecker Kostümball

Etwas abgeschlagen waren die „kranken Schwestern“. Sie hatten zwar viel Fantasie in die Umsetzung ihres Kostümmottos gesteckt, doch mehr als Platz sechs war für die jungen Frauen aus Affeln und Altenaffeln nicht drin – 2017 waren sie noch als „Müllmädchen“ auf den ersten Platz gekommen.

 Reiner Priggel war mit der Beteiligung an der Kostümprämierung zufrieden. Der Vorsitzende des diese Veranstaltung ausrichtenden TV Sauerlandia, der sich diesmal wieder als Sheriff verkleidet hatte, nahm mit Schützenkönig „Schalke“ und dessen Hofstaat als Jury die Wertung vor: „Mit 23 Teilnehmern haben wir eine größere Beteiligung als im vergangenen Jahr.“

Die Stimmung in der Schützenhalle war super, vor allem wegen der „Amigos“, deren Saison an diesem Abend begann. „Es sind trotzdem zu wenig Leute da“, stellte Reiner Priggel beim Blick von der Bühne fest. „Das Mittelalter zwischen 30 und 50 Jahren fehlt.“ Die über 50-Jährigen dagegen seien „top vertreten“.

Damit hatte er dieselbe Konstellation wie vor zwei Jahren ausgemacht, als mit 600 Besuchern die schlechtesten Zahlen seit Jahren verzeichnet wurden. Rainer Priggel betonte, während um ihn das närrische Treiben tobte: „Es ist nun einmal so: die Besucherzahlen sind maßgebend für diese Veranstaltung.“

2017 dagegen sei wieder ein gutes Jahr gewesen. „Wenn die Zahlen ständig schwanken, und in diesem Jahr wieder nach unten gehen, wird es schwierig.“ Er ergänzt: „Es wird schwierig, so ein Fest auf Dauer aufrecht zu erhalten.“

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