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Vandalismus und Müll an der Grundschule: Stadt hat Lösung gefunden

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Von: Julius Kolossa

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Auf dieser Fläche am Krumpaul möchte die Stadt eine Holzhütte aufstellen. Diese soll dann zum neuen Treffpunkt für Jugendliche, die derzeit noch im Bereich der Grundschule immer wieder für Probleme sorgen, werden.
Auf dieser Fläche am Krumpaul möchte die Stadt eine Holzhütte aufstellen. Diese soll dann zum neuen Treffpunkt für Jugendliche, die derzeit noch im Bereich der Grundschule immer wieder für Probleme sorgen, werden. © Kolossa, Julius

Der Bereich rund um die Balver Grundschule ist in der Pandemie zu einem Treffpunkt für Jugendliche geworden. Immer wieder hat es dort Probleme mit Vandalismus und Vermüllung gegeben. Jetzt hofft die Stadt eine Lösung gefunden zu haben.

„Wir machen den Jugendlichen ein Angebot, das sie hoffentlich nicht ausschlagen können: Sie bekommen ab Anfang März eine Hütte am Krumpaul-Wendehammer am Sportplatz als eigenes Reich mit W-Lan, in dem sie sich treffen können“, erklärt Michael Bathe, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, im Gespräch mit der Redaktion, wie die Stadt auf die Vandalismus- und Müllproblematik im Bereich der Balver Grundschule reagieren wird.

„Dann sind hoffentlich die Zeiten vorbei, an denen sich die Jugendlichen auf dem Schulhof der Balver Grundschule treffen“, so Bathe. Der Schulhof hat sich in der Corona-Pandemie als Treffpunkt etabliert, weil er relativ ungestört gelegen ist. Andererseits ist die Lage aber doch störend genug für die Anlieger, die an den Wochenenden mit Partylärm konfrontiert werden. Dazu kommen Müllberge, von denen ein Teil im vergangenen Jahr von Grundschülern mit Schulleiterin Birgit Heckmann bei Bürgermeister Hubertus Mühling (CDU) abgegeben wurde.

Kosten von mehr als 1000 Euro

All dies soll bald der Vergangenheit angehören, wenn in wenigen Wochen die Bauarbeiten für den Jugendtreff am Krumpaul beginnen werden. Bathe: „Unser Sozialarbeiter Nils Haarmann, der für die aufsuchende Jugendarbeit zuständig ist, wird diese Hütte zusammen mit Jugendlichen aufbauen.“ Und diese lässt sich die Stadt durchaus etwas kosten: „Über 1000 Euro werden dafür bezahlt.“ Gesetzt werde darauf, dass das, was selbst aufgebaut wird, auch gepflegt und instandgehalten werde. „Nils Haarmann will zusammen mit Jugendlichen hier einen neuen Treffpunkt für alle aus dem Stadtgebiet einrichten.“

Diese Idee resultiert aus dem Runden Tisch, der Anfang November mit Stadtverwaltung, Polizei, Ordnungsamt und auch Kreisjugendamt stattfand. Initiiert wurde der Runde Tisch im vergangenen Jahr vom Ausschuss Ehrenamt, Schule, Digitalisierung, Sport. Denn die Ausschussmitglieder hatten ebenfalls die Beschwerden der Grundschulverantwortlichen und betroffener Anwohner zum Thema Lärm und Müll diskutiert. Als erste Maßnahme wurde der Runde Tisch angestoßen. Das nächste Treffen soll Anfang Februar stattfinden.

Eine „fruchtbare Alternative“

Michael Bathe sagt abschließend: „Wir hoffen, dass wir mit dem neuen Jugendtreff am Krumpaul eine fruchtbare Alternative schaffen.“

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