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Unternehmer ersteigert Fohlen für fünfstelligen Betrag

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Von: Julius Kolossa

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Ersteigerte das Fohlen für den guten Zweck: Jonas Ossenberg-Engels (Mitte), hier im Bild mit Turnierleiterin Rosalie von Landsberg-Velen und Auktionator Thomas Münch.
Ersteigerte das Fohlen für den guten Zweck: Jonas Ossenberg-Engels (Mitte), hier im Bild mit Turnierleiterin Rosalie von Landsberg-Velen und Auktionator Thomas Münch. © Julius Kolossa

„Ich wünsche mir ein von A bis Z freudvolles Turnier“, hoffte Turnierleiterin Rosalie von Landsberg-Velen zu Beginn des diesjährigen Optimums. Und ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht, wurde doch hochkarätiger Spring- und Dressursport auf den beiden neu gestalteten Turnierplätzen vor einer zahlreichen Besucherkulisse geboten.

Wocklum ‒ Jung und Alt wurde außerdem ein buntes Rahmenprogramm an der Flaniermeile und vor allem am Samstag bei der „Nacht der Show“ geboten. Hier wurde auch an die gute Sache gedacht und wieder ein Fohlen für die Welthungerhilfe und deren Aktion „Reiten gegen den Hunger“ versteigert. Den Zuschlag erhielt mit einem Gebot von 31.000 Euro der 30-jährige Jonas Ossenberg-Engels, ein Unternehmer aus Neuenrade und erfolgreicher heimischer Springreiter, der in Wocklum bei zwei Wettbewerben der Amateure den 1. und den 2. Platz belegte.

Dass er außerdem ein Fohlen mit nach Hause nahm, war, wie er im Gespräch mit unserer Zeitung erzählte, durchaus beabsichtigt. „Damit habe ich auf die Initiative der Welthungerhilfe reagiert – das Pferd war dafür ein guter Anlass.“

Ersteigert hatte er das Pferd in Gemeinschaft mit Matthias Camminady. Spannend war es, bis der Hammer von Auktionator Thomas Münch vom Westfälischen Pferdestammbuch endlich fiel. Nach einem Anfangsgebot von 4000 Euro wurde im Stadion gegen einen Bieter aus Berlin am Telefon geboten. Bei 30.000 Euro zog dieser zurück, sodass sich Jonas Ossensberg-Engels dann mit seinem um 1000 Euro höheren Gebot am Ende durchsetzen konnte. Aufgestockt wurden die 31.000 Euro für „Reiten gegen den Hunger“ noch um eine 2000 Euro-Spende der Familie Drewke.

Verzaubern lassen konnten sich alle Turnierbesucher dann bei der „Nacht der Show“, bei der Reiter ab vier Jahren eine beeindruckende Veranstaltung darboten. Jeweils passend zu eigenen Themen gestalteten die Akteure ihre Auftritte. Zu den Schaustellern gehörten auch die Crashtest-Dummies, die ganz ohne Pferd auskamen, dafür eine beeindruckende Akrobatikshow zeigten.

Im weiteren Verlauf des Programms stellten Isländerpferde ihr Können unter Beweis. Spannend war es bei den Trickreitern, sportlich bei den Voltigierern, aber es ging bisweilen auch besinnlich zu während der Show. Am Ende wurden alle mit viel Beifall verabschiedet, und am Ausgang hieß es dann „Auf Balvesehen.“

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