„Unser Dorf hat Zukunft“

Gold ist das erklärte Ziel

Die Jury von „Unser Dorf hat Zukunft“ war zuletzt 2017 in Mellen unterwegs. Damals wurde die Kommission unter anderem von Ortsvorsteher Marco Voge (rechts), heute Landrat im MK, empfangen.
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Die Jury von „Unser Dorf hat Zukunft“ war zuletzt 2017 in Mellen unterwegs. Damals wurde die Kommission unter anderem von Ortsvorsteher Marco Voge (rechts), heute Landrat im MK, empfangen.

In den vergangenen Tagen und besonders am Wochenende haben sich die Eisborner und Mellener so richtig ins Zeug gelegt, um ihre Dörfer herauszuputzen.

Sie sollen sich beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ von ihrer besten Seite präsentieren. Die Bewertungskommission unter Leitung von Kreisheimatpfleger Rolf Klostermann kommt am Dienstag, 31. August, zunächst nach Eisborn und schaut sich am Nachmittag auch in Mellen um.

Beide Balver Ortsteile nahmen zuletzt 2017 an „Unser Dorf hat Zukunft“, konnten dabei überzeugen: Eisborn kam seinerzeit auf Platz zwei, Mellen holte den Sieg. Auch vier Jahre später wollen die Mellener wieder die beste Platzierung erreichen. „Wir wollen weiter Golddorf bleiben“, zeigt sich Mellens Ortsvorsteher Daniel Schulze Tertilt (CDU) überzeugt von den Qualitäten seines Dorfes.

Der begehungsplan steht

Mit einem Team wurde ein Begehungsplan erarbeitet, der vom Babywald aus zum Sportlerheim, Sportplatz und Schützenhalle sowie zum Dorfplatz, zur Kirche und zum neuen Feuerwehrgerätehaus führt. „Alle haben gute Vorarbeit geleistet“, lobt Schulze Tertilt. Dabei weiß er auch: „Wenn solch ein Wettbewerb ansteht, werden auch angedachte Projekte fertig.“ So wurden Verschönerungsarbeiten entlang des Weges und auch an der Schützenhalle vorgenommen. Der Dorfplatz wurde mit den Schautafeln zu den Borkenkäferwanderwegen aufgewertet. Daher blickt der Ortsvorsteher der Bereisung seines Dorfes durch die Kommission optimistisch entgegen.

Auch in Eisborn war die Jury 2017 unterwegs und testete dabei unter anderem das Tretbecken im großen Park.

Gleiches gilt für Pia Spiekermann (CDU), Ortsvorsteherin in Eisborn: „Die Vorbereitungen sind sehr gut gelaufen, da sowohl die offiziellen Stellen als auch die Vereine und die Dorfbewohner mitgeholfen haben, um das Dorf perfekt auf diesen Tag vorzubereiten.“ Empfangen wird die Kreisjury an der Schützenhalle. Von dort aus wird der kleine Park besichtigt, danach der große Park; es wird der Kindergarten vorgestellt, der seinerzeit aus der Grundschule entstanden ist.

Die St.-Antonius-Kirche als ganzer Stolz

Stolz sind die Eisborner besonders auf ihre St.-Antonius-Kirche, die am 4. Advent 2019 nach über einjähriger Umbauzeit in einem Festakt wieder ihrer Bestimmung übergeben wurde. Hier kommt die Gemeinde zu Versammlungen in einem eigens dafür vorgesehenen Gemeinderaum zusammen, hier werden aber auch nach wie vor Messen und Andachten im Kirchenraum gefeiert. Alles wurde völlig neu für diese Zwecke konzipiert. Davon soll sich die Bewertungskommission ein Bild machen, bevor die Verabschiedung wieder an der Schützenhalle erfolgt. Pia Spiekermann: „Unser Ziel ist es, uns zukünftig ,das goldene Bergdorf’ titulieren zu können“.

Der Wettbewerb: Im Rahmen des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ ist die Jury vom 30. August bis zum 1. September in der Region unterwegs. Elf Ortschaften haben sich beworben, aus der Stadt Balve die Dörfer Mellen (583 Einwohner, Stand: 30. Juni) und Eisborn (518 Einwohner).

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