Unklare Zukunft für die kfd Volkringhausen

Das neue Teammitglied Sabine Arens, 3. von links, wurde von der Vorsitzenden Mechthild Szyszka begrüßt.  Foto: Kolossa

Volkringhausen -  Kaffee und Kuchen haben geschmeckt bei der Jahreshauptversammlung der kfd-Volkringhausen am Sonntag – und doch blieb am Ende ein bitterer Nachgeschmack.

Die Zukunft der Katholischen Frauengemeinschaft ist genau so unsicher wie vor einem Jahr. Grund ist nach wie vor der vom Dachverband geforderte Beitrag für alle Frauen; in Volkringhausen sind die ab 75 Jahren beitragsfrei gestellt. Schon 2012 wurde über dieses Thema und die daraus resultierenden Konsequenzen – kfd-Volkringhausen bleibt weiterhin kfd oder wird zu einer ohne Dachverband tätigen „Frauengemeinschaft“ – diskutiert; bis zur Jahreshauptversammlung 2013 blieb die dafür versprochene Informationsveranstaltung aus.

Diese Kritik wurde von den Versammlungsteilnehmern an das Vorstandsteam geäußert. Dazu Mechthild Szyszka: „Wir haben es aus Zeitgründen nicht geschafft, schließlich ist jede von uns berufstätig.“ Jetzt aber sollen nach einer internen Vorstandssitzung mit einem beratenden Mitglied des Dachverbandes aus Paderborn alle Mitglieder schriftlich zu einer außerordentlichen Versammlung eingeladen werden. Mechthild Szyszka, Michaela Rennebaum, Roswitha Lamm, Monika Schwabbauer, Annette Schweitzer, Marlies Menge, Gerlinde Gerrath und jetzt auch Sabine Arens leiten als Team die Geschicke der kfd. Genau so uneinig über die weitere Zusammensetzung des neuen Vorstandes wie im Vorjahr war auch der derzeit amtierende Vorstand. Viele Teammitglieder ließen ihre Antwort auf Nachfrage offen. Auch die Vorstandsfrage bei einem Neuanfang müsse noch einmal thematisiert werden sowie die Höhe der Beiträge.

Nachdenklich verfolgten die kfd-Bezirksvorsitzende Mechthild Mende und ihre Stellvertreterin Ingrid Förster den Versammlungsverlauf. Ihre Informationen zur Arbeit des Bezirksverbandes trugen nicht wesentlich zur Lösung der Problematik bei.

Wahlen und Ehrungen standen nicht auf der Tagesordnung, dafür sorgte der Kassenbericht für weiteren Diskussionsbedarf. „Wieder haben wir Karneval mit einem Minus abgeschlossen“, stellte Roswitha Lamm fest. 100 Frauen weniger wurden gezählt, die Anwesenden hätten weniger getrunken, dafür umso mehr ihre eigenen Getränke mitgebracht, so Mechthild Szyszka. „Einmal versuchen wir es noch“, rief sie dann nach der Abstimmung über ein neues Konzept dazu auf, den Frauenkarneval am 27. Februar zu feiern. - jk

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