Schwerverletzter eingeklemmt

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Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich in der Nacht auf Samstag im Hönnetal ereignet. Der Unfallverursacher war nach den Angaben der Polizei zu schnell unterwegs – und soll angetrunken gewesen sein. ▪

BINOLEN ▪ Ein Mendener ist bei einem Verkehrsunfall im Hönnetal in der Nacht auf Samstag schwer verletzt in seinem Auto eingeklemmt worden. Zwei weitere Personen wurden ebenfalls schwer verletzt.

Nach den Angaben der Polizei war ein 21-jähriger Mendener in Richtung Menden unterwegs und geriet aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in Höhe des Hauses Recke auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte sein Fahrzeug gegen das Auto eines 28-jährigen Mendeners, der dabei schwer verletzt in seinem Wagen eingeklemmt wurde.

Um den verletzten Mendener aus seinem Auto zu befreien und weitere Hilfe zu leisten, waren insgesamt 39 Feuerwehrmänner angerückt. Neben dem Löschzug drei – Beckum, Eisborn, Volkringhausen – waren auch Brandbekämfer des Löschzugs Balve mit dem Hilfslöschfahrzeug, das mit technischem Equipment bestückt ist – im Einsatz. Wie Feuerwehr-Pressesprecher Kai Gaberle im Gespräch mit unserer Zeitung berichtete, kamen Schere und Spreizer allerdings nicht zum Einsatz: „Der Fuß des Verletzten hatte sich offenbar unter den Pedalen verklemmt. Dem Notarzt ist es mit vorsichtigem Drehen gelungen, den Fahrer zu befreien.“

Der 28-jährige wurde ins Krankenhaus nach Menden gebracht. Auch der 21-jährige Unfallverursacher, der nach dem Bericht der Polizei angetrunken gewesen sein soll, und sein Beifahrer seien dorthin gefahren worden. Dem Unfallursacher wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein von den Beamten sichergestellt.

Die Bundesstraße im Hönnetal blieb rund zwei Stunden lang für den gesamten Verkehr gesperrt. Auch darüber hinaus war die Straße nur eingeschränkt befahrbar: An der Unfallstelle wurde die Geschwindigkeit vorübergehend auf 30 Stundenkilometer begrenzt.

Für die herbeigerufenen Feuerwehrmänner gab es an der Unfallstelle noch eine Menge Arbeit: Sie stellten angesichts des ausgelaufenen Benzins den Brandschutz sicher, leuchteten die Unfallstelle aus und streuten Öl und Benzin mit Bindemittel ab. Rund zwei Stunden waren die Männer laut Gaberle an der Unfallstelle im Einsatz. ▪ cwi

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