Update 22.00 Uhr / Frau am Kopf verletzt

Unfall beim Festumzug der Garbecker Schützen

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Der angeforderte Hubschrauber aus Lünen flog ohne die Patienten wieder aus Garbeck ab.

[UPDATE 22.00 UHR] Garbeck - Schockierendes Ende des Garbecker Schützenfestumzuges: Bei einem Unfall ist eine Frau am Montag gegen 17.20 Uhr schwer verletzt worden. Der genaue Unfallhergang ließ sich bis zum Abend nicht mehr rekonstruieren.

Von Carla Witt

Polizeisprecher Gerd Budde berichtete im Gespräch mit unserer Redaktion, dass die Frau an der Märkischen Straße in Höhe des Hauses Nummer 47 von jenem Pferd gestürzt sei, auf dem der Oberst saß.

Sie schlug mit dem Kopf auf den Bordstein oder auf die Straße auf und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Unklar sei, ob der Oberst – er stand nach dem Vorfall unter Schock und musste ins Krankenhaus gebracht werden – die Frau zu sich aufs Pferd holen wollte oder ob die Frau gegen seinen Willen aufsteigen wollte.

Unklar sei bisher auch, warum das Pferd gescheut hatte. Wie Budde berichtete, war ein Rettungssanitäter vor Ort, der sich sofort um die Verletzte kümmerte. Der Notarzt und der Rettungswagen trafen etwa zeitgleich mit dem Rettungshubschrauber aus Lünen ein, der mit einem „fliegenden Notarzt“ besetzt war.

Der Hubschrauber war angefordert worden, um die Frau gegebenenfalls sofort in eine Spezialklinik fliegen zu können. Gemeinsam hätten die Mediziner dann aber entschieden, die Verletzte mit dem Rettungswagen ins Mendener Krankenhaus transportieren zu lassen.

„Sie war soweit stabil“, sagte Budde. Auch sei sie entgegen ersten Befürchtungen nicht lebensbedrohlich verletzt. „Es hat sich herausgestellt, dass sie zumindest keinen Schädelbruch hat“, berichtete der Polizeisprecher.

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