Umbau der St.-Antonius-Kirche in Eisborn läuft an

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Seit dieser Woche laufen die Arbeiten in der St.-Antonius-Kirche in Eisborn. Bevor der eigentliche Umbau beginnen kann, wird die Orgel abgebaut.

Eisborn - Der erste Schritt auf dem Weg zum Umbau der St.-Antonius-Kirche in Eisborn hin zu einem Gotteshaus mit Gemeindesaal wird in dieser Woche getan worden. Die Stockmann-Orgel ist in Teilen bereits abgebaut.

Zunächst wurden alle 1102 Pfeifen verstaut, anschließend sind das Gehäuse und der Spieltisch dran. Wenn Ende der Woche diese Arbeiten abgeschlossen sind, bleibt den Eisbornern eine mobile Orgel als Ersatz. Mit dieser werden die Messfeiern begleitet – die letzte in der Kirche vor dem Umbau findet am 14. Oktober statt. 

Schützenhalle als Zwischenlösung 

Danach trifft sich die Gemeinde in der Schützenhalle; der Kirchenvorstand ist den Schützenbrüdern dankbar dafür, dass diese ihre Halle zur Verfügung stellen. 

Diese Zwischenlösung wird voraussichtlich bis zum September 2019 in Anspruch genommen werden müssen. Ab dann sollen in der Kirche wieder Messen und auch Veranstaltungen der St.-Antonius-Gemeinde möglich sein. 

Die neue Orgel wird im bisherigen Altarraum gespielt. Dafür müssen die Orgelbauer das Instrument anpassen, was in diesem Fall bedeutet, die Orgel zu verkleinern, ohne auf eine Pfeife verzichten zu müssen. Der Altar wird neben dem Eingang zur Sakristei aufgebaut. Zudem wird sich die Anzahl der Sitzplätze von aktuell noch 200 auf 120 verringern. 

Kalkuliert wird für den Kirchenumbau mit Kosten in Höhe von etwa einer Million Euro. 400 000 Euro muss die Kirchengemeinde aufbringen, die restliche Summe übernimmt das Erzbistum Paderborn.

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