Umbau für 190.000 Euro: Malteser Balve ziehen um

+
Die alte Küche im Gesundheitscampus ist in dieser Form bald Geschichte. Die Malteser wollen in die Räumlichkeiten ziehen.

Balve – Die Balver Malteser haben gut zu tun mit Kursen in Erster Hilfe, Jugendausbildung, Notfall-Vorsorge und auch Katastrophenschutz. All das findet zurzeit im alten Küsterhaus am Dechant-Löcker-Weg statt – und da ist es nach dem Abriss des alten Pfarrheims einfach zu eng.

„Wir haben zu wenig Platz“, brachte die stellvertretende Stadtbeauftragte Kristina Stadelhofer die Situation im Gespräch mit der Redaktion auf den Punkt. So könnten beispielsweise im Schulungsraum nicht gleichzeitig Theorie und Praxis unterrichtet werden, sodass auf den Flur ausgewichen werde: „Das ist keine befriedigende Lösung.“ 

Und deshalb wartet der Ortsverein Balve des Malteser Hilfsdienstes (MHD) sehnsüchtig darauf, in die alte Küche im Gesundheitscampus an der Sauerlandstraße einziehen zu dürfen. 

Förderbescheid ist eingetroffen

Alle diesbezüglichen Formalitäten mit dem Eigentümer seien bereits erledigt, sodass „nur noch“ die Finanzierung des Umbaus auf der Agenda steht. Und auch hier kann Kristina Stadelhofer einen Haken machen: „Der Bewilligungsbescheid über die von uns beantragten 110 000 Euro Fördersumme als Leader-Projekt ist eingetroffen.“ Dieses Geld ist Teil des Umbaus, der mit insgesamt 190 000 Euro veranschlagt wird. 

Dafür soll die 300 Quadratmeter große ehemalige Küche, die zuletzt als Ausstellungsraum genutzt wurde, nach den Wünschen der Malteser umgestaltet werden. Kristina Stadelhofer hat gelernt, in dieser Sache viel Geduld mitzubringen, denn die Erledigung der Formalitäten für die 110 000-Euro-Förderung nahm mehr als ein Jahr in Anspruch. 

Umbau dauert etwa sechs Monate

Sie hat aktuell noch genug zu tun, in Absprache mit dem Stadtbeauftragten Markus Ickler und Geschäftsführer Raimund Neuhaus weitere Dinge in die Wege zu leiten: „Jetzt werden die Ausschreibungen und die Nutzungsänderung vorbereitet.“ Erst danach können die Handwerker ihrer Arbeit für die etwa sechs Monate dauernde Baumaßnahme nachgehen. 

„Wann es so weit sein wird und wann wir endlich umziehen können – ich weiß es nicht“, legt sich Kristina Stadelhofer nicht auf einen Zeitplan fest.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare