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Ukrainische Sängerin sorgt für Gänsehautmoment bei Benefizkonzert

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Von: Julius Kolossa

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Nataliya Kostyanetskaya sorgte für einen Gänsehautmoment: Die aus der Ukraine stammende Sängerin sang die Nationalhymne ihres Heimatlandes.
Nataliya Kostyanetskaya sorgte für einen Gänsehautmoment: Die aus der Ukraine stammende Sängerin sang die Nationalhymne ihres Heimatlandes. © Kolossa, Julius

Das vom Pastoralverbund Balve-Hönnetal binnen weniger Tage initiierte Konzert, dessen Erlös für die Kriegsopfer in der Ukraine bestimmt ist, war ein voller Erfolg.

Etwa 100 Zuhörer nahmen am Freitag in der St.-Blasius-Pfarrkirche daran teil. Sie zahlten keinen Eintritt, sondern spendeten stattdessen kräftig.

„1495 Euro kamen zusammen“, teilte Kirchenmusiker Maximilian Wolf, der die Idee zu dieser Benefizveranstaltung hatte, auf Anfrage der Redaktion im Nachgang das Ergebnis mit. Im Altarraum spielte eine Projektband, die befreundete Musiker aus der Region bildeten. Neben Wolf waren dies Thomas Riedel (Gesang), Clara Schütte (Gesang), Tanja Riedel (Querflöte), Katharina Schröer (Tenorflöte), Rebecca Wiethoff (Gitarre und Gesang), Sandra Fricke Baritonsaxofon) und Julian Fricke (Cajon). Es wurden stimmungsvolle Lieder wie „Klagemauer“, „Noch nie“, und „Anker in der Zeit“ gespielt. Maximilian Wolf wählte das insgesamt elf Stücke umfassende Repertoire von den Komponisten Albert Frey, Johannes Hartl, Andrea Adams Frey und Joel Houston und auch der Band Rend Collective.

Ukrainische Sängerin tritt auf

„Ich habe mich für diese Lieder entschieden, weil manche davon unserer Band gut bekannt waren und ich die Texte und die Stimmung, die die Lieder in ihrer Ganzheit verbreiten, gut und passend fand“, erläuterte Wolf das Konzept.

Die ukrainische Sängerin Nataliya Kostyanetskaya sang die Nationalhymne der Ukraine und ein Volkslied aus ihrer Heimat. Wolf: „Dieses Konzert war einmalig, was aber weitere Konzerte in dieser Konstellation nicht ausschließt.“ Die am Freitag eingespielten 1 495 Euro werden an eine Hilfsorganisation oder aber an die Stadt Balve zur Unterstützung der Ukraine-Flüchtlinge gespendet. Der genaue Empfänger stehe laut Wolf noch nicht fest.

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