Ugandas junge Kirche wird erwachsen

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Monsignore Dr. Cosmas Alule, hier mit Theo Steffens (l.) und Willi Schmoll (r.) vom Garbecker Ugandakreis. ▪

BALVE ▪ Erst vor 100 Jahren haben Missionare das Christentum in den Norden Ugandas gebracht. Etwa 45 Prozent der Bevölkerung gehören heute der römisch-katholischen Kirche an, weitere 39 Prozent bekennen sich zur anglikanischen Kirche. Dr. Cosmas Alule will in Balve über die Verhältnisse in seiner Heimat informieren.

Lange war die Kirche in dem ostafrikanischen Land abhängig von Missionaren aus Europa. Heute kommen die Priester und Bischöfe Ugandas fast ausschließlich aus der eigenen Bevölkerung. Monsignore Dr. Cosmas Alule, der aus Uganda stammt und seit 1998 regelmäßig im Sommer nach Garbeck kommt, möchte am Mittwoch, 25. August, in Balve über die Organisation und die Pastoral der Kirche in seinem Heimatland informieren.

Einen Schwerpunkt wird Alule dabei auf die Priesterausbildung legen, er möchte aber auch über seine Arbeit als Leiter des Priesterseminars Alokolum in Gulu berichten. Schließlich möchte der 50-jährige Geistliche auch darüber sprechen, was aus seiner ersten Begegnung mit der Pfarrgemeinde Heilige Drei Könige Garbeck an Kontakten, Freundschaften und Projekten entstanden ist.

Dr. Alule hat durch seine jährlichen Besuche nicht nur die Gemeindearbeit in Garbeck, sondern auch im ganzen Pastoralverbund Oberes Hönnetal kennen gelernt. In diesem Jahr hält er Gottesdienste auch in den Gemeinden des Pastoralverbundes Balver Land. Für die Gläubigen hier, die sich gerade auf viele Änderungen einstellen müssen, ist es sicher interessant zu erfahren, wie in einem afrikanischen Land das kirchliche Leben gestaltet wird. Können die Christen hierzulande vielleicht sogar von denen in Uganda lernen?

Der Informations- und Gesprächsabend findet ab 19.30 Uhr im Katholischen Jugendheim in Balve statt.

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