Überfall bei Garbecker Schützenfest: Polizei hat einen Verdächtigen

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Viel los war am Montag entlang der Strecke des Festzugs durch Garbeck.

Garbeck - Wieder bei Stimme war am Dienstag Manfred Schwermann, Oberst der Garbecker Schützen, beim Aufräumen nach dem Schützenfest. „Wir sind sehr zufrieden“, fasste er die drei tollen Tage zusammen, die am Montag unter der Regie des neues Schützenkönigs Ralf Geuyen und seiner Frau und Königin Monika standen.

„Die Post geht ab“, gab sein Vorgänger Jürgen Grevener das Motto in Anspielung auf den Arbeitgeber von Geuyen aus. Wie am Samstag so sorgte auch am Montag die Post mit Autos und Mitarbeitern wieder für ein farbenfrohes Bild am Rande des Umzugs, in dem sich das Königspaar mit seinem 20 Paare großen Hofstaat dem Schützenvolk präsentierte. 

Könige erstmals am Jugendheim abgeholt 

Belohnt wurden Jung und Alt, die am Straßenrand standen, nach kurzer Wartezeit mit einem stimmungsvollen Festzug. Bereits am Sonntag zeichnete sich ab, dass die Garbecker Schützen mit der Neuregelung des Festzugverlaufs eine gute Wahl getroffen hatten. So wurden Alt- und Neukönig erstmals nicht mehr aus den eigenen vier Wänden, sondern jeweils vom Jugendheim abgeholt. So mussten die Besucher nur abwarten, bis das Ständchen verklungen war, ehe sich der Festzug schon wieder in Bewegung setzte. 

Vogelschießen und Festumzug in Garbeck

„Da sind sie ja schon wieder“, war an beiden Tagen oft zu hören von Zuschauern, die sich noch genau an Wartezeiten von bis zu einer Stunde erinnern konnten. Diesmal aber waren Festzugteilnehmer und Schützenvolk gleich frisch, was sich beim Einzug in die Halle bemerkbar machte, die sich am Sonntag und Montag jeweils schnell füllte. 

Erst auf der Krankentrage wieder wach geworden

Getrübt wird die Freude über ein gelungenes Festwochenende jedoch vom Überfall auf Martin Vielhaber, den 2. Vorsitzenden der Bruderschaft. Dass Vielhaber in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach einem Überfall im bereich des Autoscooters in ein Krankenhaus gebracht werden musste, war ein Schock für alle in der Schützenbruderschaft. Vielhaber selbst konnte am Montag zwar das Schießen in Zivil auf der Vogelwiese verfolgen. Dabei war sein Gesicht aber noch immer von Verletzungen gezeichnet. Er könne sich nicht mehr an viel erinnern, was vor dem Vorfall passiert ist, erzählte Vielhaber. Er hätte noch an der Theke gestanden und wollte danach gehen. Plötzlich sei er auf einer Krankentrage wieder wach geworden. 

Die Suche nach dem Täter geht weiter. Nach Angaben der Polizei würden jetzt Zeugen vernommen. Es liege inzwischen ein Verdacht gegen eine bestimmte Person, die als Täter in Frage kommen könnte, vor: „Die Ermittlungen dauern an.“

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