Bäckerei setzt weiterhin auf Ausbildung

Trotz Corona: So viele Azubis wie noch nie bei Grote

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In ihr Berufsleben bei der Bäckerei Grote starteten am Montag neun Auszubildende. Denn die Geschäftsführer Carl Grote (Siebter von links) und Karl-Heinz Grote (Neunter von links) setzen auch in Corona-Zeiten auf den eigenen Nachwuchs.

Langenholthausen – Trotz der Corona-Pandemie setzt die Goldbäckerei Grote weiterhin auf Ausbildung, um personell auch zukünftig gut aufgestellt zu sein.

„Wir hatten noch nie so viele Auszubildende wie in diesem Jahr“, sagte Firmenchef Karl-Heinz „Charly“ Grote am Montag am Stammsitz der Bäckerei in Langenholthausen, wo er zusammen mit seinem Sohn und Goldbäckerei-Geschäftsführer Carl Grote die neun neuen Lehrlinge vorstellte, für die gestern der Start in ihre zwei- oder dreijährige Berufsausbildung als Bäcker, Konditor, im Verkauf oder in der Verwaltung begann. 

Es sei ein sehr starkes Ausbildungsjahr, stellte Carl Grote fest: „Es war schon von der Quantität an Bewerbungen etwas Besonderes.“ 30 Bewerber hatten ihre Unterlagen eingereicht; in den vergangenen Jahren waren es zwischen sechs und zehn. „Die zehn Besten bilden wir jetzt aus“, so Karl-Heinz Grote. Zur Seite stehen den Neuen dabei die erfahrenen Mitarbeiter; 40 können eine Qualifikation vorweisen, die sie berechtigt auszubilden. Als spezielle Ansprechpartnerinnen stehen den jungen Berufsstartern Julia Thunecke und Adelgunde Buchgeister zur Seite. 

Kein Nachlassen im Werben um Mitarbeiter

„Wir alle übernehmen die Verantwortung, Euch so gut wie möglich auszubilden“, wandte sich Karl-Heinz Grote an die neuen Azubis. Alle hätten jetzt die Chance, ihr Bestes geben zu dürfen. Die Geschäftsführung sehe auch in Corona-Zeiten keinen Anlass, nachzulassen im Werben um neue Mitarbeiter. Vielmehr gehe es darum, die Auszubildenden nach ihrer Lehre zu halten, um damit den Mitarbeiterstand von derzeit 250 halten zu können. Aber natürlich gebe es immer auch Abbrecher, stellte der Senior-Chef mit Blick auf die vergangenen Jahrgänge fest. 

Bis Ende 2021 werden mit Herscheid, Iserlohn und dem „Heimathafen“ am Sorpesee in Amecke drei neue Standorte hinzukommen, sodass das Familienunternehmen dann 20 Filialen vorweisen kann. Stolz sind die Grotes auf den „Heimathafen“ am Sorpe-Vorbecken in Amecke, wo die Eröffnung am 19. August gefeiert wird. Von der Lage und der Ausstattung sei dieser Gastronomiebetrieb bundesweit einzigartig, betonte Karl-Heinz Grote. Rund 400 Plätze für Besucher soll der „Heimathafen“ bieten. Wie viele zum Start tatsächlich belegt werden können, hofft Grote ab 11. August zu wissen, wenn die Corona-Verordnungen einmal mehr durch die Politik modifiziert werden sollen. 

Auch "Brommes" im Angebot

Neben Backwaren und belegten Broten, Pizza, Flammkuchen und Suppen werden dort auch „Brommes“ angeboten. Carl Grote hat die bereits in Süddeutschland praktizierte Idee, Pommes aus Brot herzustellen, weiterentwickelt.

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