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Trotz Bohlen-Rückkehr: Kapitel „DSDS“ für Christopher Grevener beendet

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Von: Julius Kolossa

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Christopher Grevener aus Garbeck im Casting bei „Deutschland sucht den Superstar“: Wie es gelaufen ist, zeigt RTL am Samstag.
Bis in den Recall schaffte es Christopher Grevener in der 19. DSDS-Staffel. © RTL/Gregorowius

Für den Christopher Grevener (24) ist das Kapitel „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) nach einer Teilnahme abgeschlossen. Wenn im Frühjahr 2023 Dieter Bohlen (68) als Chefjuror anstelle von Florian Silbereisen für die 20. und letzte DSDS-Staffel in die Jury zurückkehrt, wird sich Grevener dem Urteil des Poptitanen nicht stellen.

Balve - „Ich werde mich nicht mehr bewerben, bin ganz froh, wie alles gekommen ist“, sagt der 24-Jährige gebürtige Garbecker rückblickend. Die Teilnahme an der diesjährigen 19. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) bewertet Grevener als Erfolg. Der große Wurf blieb dem Garbecker zwar verwehrt, zumindest bis in den Recall schaffte er es aber. Zudem konnte der Industriekaufmann, der in seiner Freizeit gerne singt, seinerzeit viel an Lob und Erfahrungen mitnehmen für seinen weiteren musikalischen Werdegang.

„Ich konnte neue Kontakte und viele Freundschaften dank DSDS knüpfen“, blickt Grevener gerne zurück. „Allerdings glaube ich, dass das einmal reicht.“ Dass RTL jetzt Dieter Bohlen in die Jury zurückholt, kann Grevener durchaus verstehen: „Aufgrund der gesunkenen Einschaltquoten ist diese Umstrukturierung nachvollziehbar. Ich finde es ganz passend, dass sie ihn für die letzte Staffel nochmals engagieren. So schließt sich ein Kreis.“

Traum von ESC-Teilnahme lebt weiter

Während Grevener mit DSDS also abgeschlossen hat, gilt das für den Eurovision Song Contest (ESC) nicht. Aktuell produziert der 24-Jährige nämlich eine neue Single. „Mit dem Song werde ich es probieren und mich um eine ESC-Teilnahme bewerben.“ Beim europäischen Musikwettkampf 2022, der im Mai in Turin stattfand, wollte Grevener für San Marino antreten, scheiterte hier aber in den Vorentscheiden.

Das Ausscheiden hat den Garbecker jedoch nicht entmutigt, sondern vielmehr motiviert, an seiner musikalischen Karriere weiter zu arbeiten. Dazu gehört auch, am nächsten Sonntag, 16. Juli, bei einem Open-Air-Festival in Kleve aufzutreten. Darüber hinaus läuft sein Lied „Worth the Wait“, für ihn getextet und komponiert von Kjetil Mørland aus Norwegen, auf Spotify und Youtube als Musikvideo. Jeweils über 1000 Mal wurde der Song bereits geklickt. „Die Reaktionen waren durchweg positiv und das Lied ist super angekommen, da es eine ganz andere Seite von mir zeigt, als die Clips aus San Marino oder von DSDS.“

Auftritt in Finnland Ende August

Darüber hinaus tritt der Sauerländer am 26. August für den „Eurovision Club Germany“ (ECG) in Helsinki auf. „Ich fahre nicht zum ESC, sondern zum ECG“, betont er. „Der ECG ist der deutsche Fanclub für den ESC. Ich habe es zufällig durch einen Freund erfahren, der mir vorgeschlagen hat, dort teilzunehmen.“ Zuvor wurde er über den Wettbewerb FANvision Song Contest, an dem jedes Jahr mehrere Fanclubs teilnehmen, als deutscher Kandidat ausgewählt. In Helsinki wird Grevener einen der aktuellen ESC-Songs singen. Gewinnt er, findet dieser Contest nächstes Jahr in Deutschland statt.

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