Trostwald in Wocklum: Wegesystem ausgebaut

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Revierförster Heiner Otto sperrt den Weg Ostschlade für Reiter ab. Nach der Sanierung der Oberfläche könnten die Hufe der Vierbeiner sonst Schäden anrichten.

Balve - Im Rahmen des neuen Trostwaldprojekts in Wocklum hat die Landsbergsche Forstverwaltung umfangreiche Wegeinstandsetzungen vorgenommen. Die Wege im Bereich Ostschlade und der Weg durch den Schneewinkel nach Mellen Richtung Ringstraße sind „kostenintensiv“ ausgebaut worden, teilt die Landsbergsche Forstverwaltung mit.

Die Wege seien erneuert worden, um den Trostwald in ein intaktes Wegesystem einzubinden und den zukünftigen Besuchern die Möglichkeit zu eröffnen, den gesamten Burgberg in einem Rundweg zu umwandern. Zur Höhe der Umbaukosten äußerte sich die Forstverwaltung nicht. 

„Insbesondere um den ersten Teil des Trostwaldes sind die Wege mit feinkörnigem Splitt ausgestattet worden, um diese auch mit Rollatoren begehbar zu machen“, heißt es in der Mitteilung weiterhin. Dazu sollen weitere kleine Rundwege zu Spaziergängen einladen und den Trostwald auch mit der Luisenhütte verbinden. 

Verwaltung bittet Reiter um Verständnis

Die Landsbergsche Forstverwaltung bittet vor allem die Reiter um Verständnis, wenn die Wege Ostschlade und Schneewinkel im Einvernehmen mit dem Märkischen Kreis und der Stadt Balve ab sofort für etwa drei Monate gesperrt werden, damit der Weg sich setzen und stabilisieren kann. 

Die Hufe der Pferde, bedingt durch deren hohe Trittlast auf den Quadratzentimeter gesehen, könnten frühzeitig wieder Wegeschäden beziehungsweise Schlaglöcher entstehen lassen, die die aufwendigen Arbeiten nachhaltig schädigen würden“, schreibt die Landsbergsche Forstverwaltung. 

Verbotsschilder werden aufgestellt 

Die Wege würden deshalb mit einem Verbotsschild für Reiter gekennzeichnet. Fußgänger seien von dieser Sperrung nicht betroffen. Nach Ablauf der Dreimonatsfrist sollen die Wege wieder von allen Erholungsuchenden genutzt werden können und eine Bereicherung für den Tourismus“ darstellen.

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