Rohre werden ausgetauscht

Trinkwasser getrübt: Arbeiten an Ruthmecke-Quelle

Die Arbeiten im Bereich der Ruthmecke-Quelle sollen bis Ende der Woche abgeschlossen sein. Die Rohrstränge wurden bereits erneuert und werden nun mit Kies verfüllt.
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Die Arbeiten im Bereich der Ruthmecke-Quelle sollen bis Ende der Woche abgeschlossen sein. Die Rohrstränge wurden bereits erneuert und werden nun mit Kies verfüllt.

Eine große Baustelle an der Ruthmecke-Quelle in Volkringhausen sorgt seit etwa vier Wochen dafür, dass die Volkringhausener vorübergehend mit Wasser aus der Glärbach-Quelle versorgt werden.

„Wir sind dabei, 25 Meter an defektem Betonrohr, das für eine Trübung des Trinkwassers verantwortlich war, gegen Kunststoffrohr auszutauschen“, teilte der Redaktion der für diese Maßnahme bei der Stadtverwaltung zuständige Sachbearbeiter Thomas Hinz auf Anfrage mit. Aufgefallen waren die Trübungen bei routinemäßigen Messungen an der Quelle. Die Werte waren so hoch, dass der Trübungsmesser ein Alarmsignal an die Balver Stadtwerke sendete.

„Im hinteren Bereich der Quelle ist ein Rohr eingebrochen“, wies Thomas Hinz auf das Ergebnis der daraufhin eingeleiteten Untersuchung mit Kamerafahrten hin. Weil in dieser Woche keine Holzabfuhr aus dem Wald erfolgen muss, war die Gelegenheit günstig, mit den Arbeiten zu beginnen.

Verfüllung mit 32 Tonnen Kies

Zwei Rohrstränge wurden offengelegt, ausgetauscht und mit etwa 32 Tonnen an Kies aufgefüllt. Dann wird Flies darübergelegt, final das Ganze mit Boden verfüllt. Mit dem Abschluss der Arbeiten wird bis Ende dieser Woche gerechnet. Thomas Hinz: „Wir werden in der nächsten Woche mehrere Proben von der Quelle nehmen, um den Trübungswert zu vergleichen.“ Erst wenn das Wasser wieder klar ist und alle Werte eingehalten werden, soll die Ruthmecke wieder ans Netz gehen. „Im Laufe der nächsten Woche bekommen die Volkringhausener dann wieder ihr eigenes Wasser“, sagt Hinz.

Etwa 300 Kubikmeter Wasser liefert die Ruthmecke-Quelle täglich. Während des Baus der B 229n von Sanssouci nach Wocklum – die Arbeiten werden voraussichtlich im kommenden Jahr beginnen – soll dann auch der Ortsteil Beckum mit diesem Wasser versorgt werden. Momentan werden die Beckumer noch mit Trinkwasser aus der Glärbach-Quelle versorgt.

Neubau einer Druckerhöhungsanlage

Geplant ist der Neubau einer Druckerhöhungsanlage an einer Stelle „Im Kar“ als Ersatz für den Standort an der Helle, der beim Bau der B 229n wegfallen wird. So sollen die Wasserversorgung und der Brandschutz in Beckum und auch der Firma Stockmeier gesichert werden.

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