1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Balve

Traktor und Ballenpresse brennen: Fast 450.000 Euro Schaden

Erstellt:

Von: Günter Cordes

Kommentare

Traktor und Ballenpresse brannten in voller Ausdehnung und mussten gelöscht werden.
Traktor und Ballenpresse brannten in voller Ausdehnung und mussten gelöscht werden. © Cordes, Günter

Nur noch ein Haufen Schrott sind ein Traktor und eine Heuballenpresse die am Donnerstagnachmittag in Balve-Garbeck in Vollbrand standen. Der Schaden ist immens.

Die Kreisstraße 11 in Garbeck ist im Bereich des Kreisverkehrs am Gewerbegebiet Braukessiepen derzeit komplett gesperrt. Denn dort ist die Feuerwehr mit Kräften aus Balve, Garbeck, Mellen und Langenholthausen im Einsatz, um einen Traktor samt angehängter Ballenpresse zu löschen.

Alarmiert worden waren die Kräfte gegen kurz vor 15 Uhr. Als sie wenig später an der Einsatzstelle eintrafen, brannten Traktor und Presse bereits in voller Ausdehnung. Zunächst bekämpfte die Feuerwehr die Flammen mit Wasser, anschließend wurde auch mit Schaum abgelöscht.

Nachdem die Wehr die Flammen zunächst mit Wasser bekämpft hatte, wurde dann auch mit Schaumgelöscht.
Nachdem die Wehr die Flammen zunächst mit Wasser bekämpft hatte, wurde dann auch mit Schaumgelöscht. © Cordes, Günter

Fahrer bleibt unverletzt

Der Traktorfahrer eines Lohnunternehmens aus Eisborn blieb unverletzt. Er hatte zuvor in Höveringhausen Ballen gepresst und befand sich auf dem Rückweg Richtung Eisborn, als er im Bereich des Kreisverkehrs Qualm aus der Ballenpresse kommen sah. Er konnte das Gefährt noch an den Straßenrand steuern und sich in Sicherheit bringen, bevor die Maschinen auch schon in Flammen aufgingen.

Das besonders Tragische an der Sache: Der Traktor der Marke John Deere war nach Aussage des Fahrers gerade mal eine Woche alt. Presse und Trekker hätten zusammen einen Neuwert von fast 450.000 Euro.

Das Gefährt ist nur noch ein Haufen Schrott.
Das Gefährt ist nur noch ein Haufen Schrott. © Cordes, Günter

Straße muss gereinigt werden

Auch die Böschung hatte Feuer gefangen und musste von den Wehrkräften gelöscht werden. Weil auch Betriebsstoffe ausgelaufen sind, wurde bereits eine Spezialfirma angefordert, die den betroffenen Bereich der K11 reinigen muss, bevor diese wieder freigegeben werden kann. Die Strecke dürfte deshalb noch längere Zeit gesperrt bleiben.

Auch interessant

Kommentare