Polizei ermittelt

Kalb auf einer Weide in Garbeck tot aufgefunden

Garbeck - Ein Kalb wurde am Freitag in Garbeck tot auf einer Weide aufgefunden. Die Verletzung habe wie eine Schussverletzung ausgesehen. Nun ermittelt die Polizei gegen unbekannt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Ein Landwirt hatte am Freitagnachmittag auf einer seiner Weiden am Haarlohweg ein totes Kalb mit einer offenen Wunde am Unterbauch gefunden. Die Verletzung habe wie eine Schussverletzung ausgesehen, weshalb der Landwirt sofort einen Tierarzt hinzuzog. Das teilte Polizeisprecher Dietmar Boronowski mit.

Der Veterinär aus Balve, der die Todesursache feststellen sollte, konnte weder eindeutig belegen noch ausschließen, dass es sich tatsächlich um eine Schussverletzung handelt. Ebenfalls möglich sei laut Boronowski eine Stichverletzung durch einen unbekannten Gegenstand, oder, dass sich das Kalb am Stacheldraht eines Zaunes verletzt hatte.

Da das Kalb mutmaßlich schon eine Weile tot auf der Weide gelegen hatte, so Boronowski, sei die Wunde bereits durch Maden befallen und dem Verwesungsprozess ausgesetzt gewesen – was die Feststellung der Ursache schwieriger mache.

Deswegen sucht die Polizei nun Zeugen, die unter anderem bei der Eingrenzung des Tatzeitpunkts helfen können. Dazu gehören laut Boronowski Spaziergänger, die das Kalb noch lebendig und aufrecht stehend oder bereits liegend gesehen haben könnten. Der Jagdpächter soll Auskünfte geben, zu welchen Zeiten Jäger in dem Gebiet unterwegs waren und der Landwirt selbst soll ebenfalls versuchen, den Tatzeitpunkt weiter einzugrenzen. Das Kalb werde außerdem seziert. - kk

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