Tödlicher Bedienfehler

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GARBECK ▪ Nach dem tödlichen Betriebsunfall, der sich am Gründonnerstag in der Firma ASF Anker Schmoll ereignet hatte (wir berichteten), hat das Garbecker Unternehmen am Dienstag die Arbeit wieder aufgenommen. Zuvor hatten das Amt für Arbeitsschutz und die Kriminalpolizei die Ursache für das tragische Unglück untersucht.

„Wir gehen inzwischen von einem Bedienfehler des Mitarbeiters aus“, erklärte Polizei-Pressesprecher Dietmar Boronowski auf Nachfrage des Süderländer Volksfreund. Mängel oder unzulässige Veränderungen an der Maschine, an der der 45-jährige vierfache Familienvater aus Iserlohn sich die tödlichen Verletzungen zugezogen hatte, seien nicht festgestellt worden. Deshalb würden nun auch keine Maßnahmen für notwendig erachtet, um den Arbeitsplatz sicherer zu machen. Inzwischen sei der Betrieb, in dem übergroße Schrauben und Schmiedeteile, Anker für die Wasserbau-Verbindungstechnik und Produkte für den Spundwandbau hergestellt werden, deshalb wieder freigegeben worden. ▪ vg

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