THW-Mitglieder nehmen an 24-Stunden-Übung teil

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Hochsommerliche Temperaturen und trotzdem volle Montur bei der 24-Stunden-Übung des THW Balve.

Balve - Gefordert waren die Mitglieder des THW-Balve bei der 24-Stunden-Übung. Sie mussten in den verschiedensten Situationen ihr technisches Wissen und Können unter Beweis stellen – bei den hochsommerlichen Temperaturen durfte dabei auch nicht auf den kompletten Atemschutz verzichtet werden.

Etwa 30 Kilogramm schwer ist diese Ausrüstung, die erforderlich war, als das nach einer Verpuffung vernebelte Betriebsgebäude der Firma „Safa“ in Deinstrop nach vermissten Personen durchsucht wurde. 

Da kamen die THW-ler nach erfolgreichem Ende dieser Übung ganz schön ins Schwitzen. Die Balver Retter waren gut vorbereitet mit ihren drei Fahrzeugen unterwegs, in dem sich technisches Gerät für alle Einsätze befindet. Und diese Ausstattung war auch an diesem Tag, der von Andreas Kandulski und Luis Kohlhage vorbereitet worden war, dringend erforderlich. „Wir haben die verschiedensten Szenarien ausgearbeitet“, sagte Andreas Kandulski, der den Kameraden nach dem Einsatz mit den Atemschutztrupps eine kurze Pause gönnte. 

Die Ausrüstung, mit der die THW-ler nach einer Verpuffung einer vermissten Person suchten, wiegt 30 Kilogramm.

Dann wartete der nächste Einsatz: Ein Fallschirmspringer hat sich bei der Landung mit seinem Schirm in einem Baum bei Klingelnborn verfangen. Ein anderer Einsatz führte die Balver Retter in Richtung Klusenstein, wo zwei Kanufahrer auf der Hönne verunglückt waren. Damit nicht genug, musste der THW zu einem Motorradunfall zwischen Wocklum und Beckum ausrücken. Und abends galt es, technische Hilfe am Schulzentrum zu leisten, denn dort war Säure in die Hönne gelaufen. Hier lief alles auf einen ABC-Einsatz hinaus. 

Wenn auch von den 20 Mitgliedern alles abverlangt worden war an diesem Wochenende, was es in sich hatte, so waren diese am Ende auch mit sich zufrieden. Schnell miteinander reagieren und agieren in den unterschiedlichsten Situationen, auf die sie während der Übungen am Gerätehaus immer wieder vorbereitet waren, war erforderlich. Diese Großübung ließ nichts aus, was auch im Einsatzfall auf die Helfer zukommen würde.

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