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Temperatur in Klassenzimmern sinkt auf 19 Grad

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Von: Julius Kolossa

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Auch im nahenden Winter muss in den Klassenräumen regelmäßig stoßgelüftet werden. Eine Maskenpflicht in Schulen gibt es momentan dagegen nicht.
Auch im nahenden Winter muss in den Klassenräumen regelmäßig stoßgelüftet werden. Eine Maskenpflicht in Schulen gibt es momentan dagegen nicht. © Daniel Bockwoldt

Sie sind nach den vergangenen Schuljahren einiges gewohnt, die Kinder und Jugendlichen an den Grundschulen in Balve, Garbeck und Beckum sowie an der städtischen Realschule in Balve. Daran wird sich auch vorerst nichts ändern.

Dass zum Unterricht während der Corona-Pandemie auch das Lüften der Klassenräume bei jedem Wetter und jeder Temperatur gehört, bedeutet, sich in den Wintermonaten wärmer anziehen zu müssen. Darauf werden sich die Schüler auch für den kommenden Winter erneut einstellen müssen.

„Denn Lüften gehört nach wie vor dazu“, sagt André Flöper, zuständig für Schulangelegenheiten in der Balver Stadtverwaltung, auf Nachfrage der Redaktion. Zudem werden auch in den Klassen- und Fachräumen die Folgen der Energiekrise mit explodierenden Kosten als Folge des Ukraine-Kriegs zu spüren sein. So soll die Raumtemperatur von bislang 21 auf 19 Grad Celsius gesenkt werden. Die Schulen wurden über dieses Vorhaben der Verwaltung bereits informiert.

Köhler: „Wir alle haben damit unsere Erfahrungen gemacht“

„Wir haben diesen Vorschlag aus dem Rathaus angenommen“, sagt Petra Köhler, Leiterin der Beckumer Grundschule. „Allerdings sehe ich dieser Situation fast entspannt entgegen, denn kalt war es bereits im vergangenen Winter. Wir alle haben damit unsere Erfahrungen gemacht.“ Man tue, was möglich ist, um Energie zu sparen. „Auf den Schulfluren haben wir die Heizung bisher noch nicht angestellt“, so Köhler. Und auch sonst setze man auf die Erfahrung des vergangenen Jahres: „Der Winter war extrem kalt. Wir hatten uns daran gewöhnt, uns warm anzuziehen, denn es wurde sehr oft stoßgelüftet.“

Schulleitungen und Verantwortliche im Rathaus stünden im regelmäßigen Austausch über die Energiesparmaßnahmen. „Das Wohl der Kinder liegt uns dabei immer am Herzen“, so Flöper, der, sollte es erforderlich werden, nach Absprache bereit sei, nach zu justieren.

LED-Beleuchtung und Wärmeverbundsystem

„Schon in den vergangenen Jahren haben wir von der Stadt viel in die Schulen investiert, um Energie zu sparen“, erklärt Flöper. So sei in vielen Räumen energiesparende LED-Beleuchtung installiert und an vielen Wänden ein Wärmedämmverbundsystem angebracht worden. „Und die Heizung in der Realschule läuft nicht mit Gas, sondern wird über eine Hackschnitzelanlage betrieben“, so Flöper abschließend.

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