Tanzmäuse in der Aula: Realschüler glänzen

Die Schüler der Näh-AG boten viele selbst gemachte Kostbarkeiten zum Kauf an. - Fotos: Kolossa

Balve - In der Aula tanzten am Sonntag die Mäuse auf der Bühne – zehn putzige Nager hatten neben ihren Sprechrollen einen ganz besonderen Auftritt in „Rumpelstilzchen“. Es war das 13. Märchen, das von der Theater-AG der städtischen Realschule Balve aufgeführt wurde. Natürlich gewann schließlich das Gute – die Bösen wurden von der Bühne und damit aus dem Königsreich vertrieben.

Von Julius Kolossa

Spaß hatten die 200 Zuschauer, die eine Handlung erlebten, in der jeder der 27 jungen Schauspieler von Klasse fünf bis neun überzeugte. So konnte die sehr kurzsichtige, aber auch in Sachen Brille sehr vergessliche Maus Zwinky (Nele Thies) nur knapp dem Kater Paul (Nina Schlotmann) entkommen. Dieser lebt im Wald mit Rumpelstilzchen (Katharina Rüth) zusammen, das dabei behilflich ist, Stroh zu Gold zu spinnen – in diesem Stück für die Müllerstochter Goldi (Lara Schrader).

Der junge König (Dominik Schulte) wird von General Klumpfuß (Yannis Zatzke) und Schatzmeister Pleite (Vanessa Bathe) ausgenutzt, und kommt am Ende doch zu seinem Recht. Vieles gelang den Akteuren aber auch nur, weil die Kinder im Publikum bereitwillig ihre Hilfe anboten: Zum Beispiel bei der Suche nach verlorenen Mäusen oder einem Zauberspruch. Erleichtert atmeten einige der jüngsten Zuschauer auf, als schließlich auch die Stiefmutter (Lea Redlingshöfer) aus dem Königsreich vertrieben wurde: „Man, war die böse!“ Viele hätten gerne noch mehr gesehen, als nach 70 Minuten der letzte Vorhang fiel – so gut hatte es ihnen gefallen. Es gab viel Beifall; auch für den Leiter der Theater-AG Stephan Bischoff, Choreographin Annette Edelmann und Bühnenbildbauerin Stephanie Babel. Stephan Bischoff dankte allen Mitwirkenden, die sich seit den Sommerferien mit dem Märchen beschäftigt hatten. Auch im kommenden Jahr solle die Aula wieder Schauplatz einer weiteren Erzählung werden.

In der Pause hatte die Näh-AG, die von Heike Drilling geleitet wird, ihren Stand geöffnet. Hier gab es Untersetzer, Federmäppchen und Nackenrollen in pfiffiger Holzoptik sowie Topflappen, Namensschilder und Taschen. Und weil auch die Cafeteria eine große Auswahl an Kuchen und Torten bereit hielt, war der Andrang im Foyer dementsprechend groß.

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