Ferienspaß trotz Corona

Täglich wechselndes Programm für 255 Kinder

Den Ferienkindern stehen zwei Hallen in der Dreifachturnhalle, die Turnhalle in der Realschule, der Sonderklassentrakt der Hauptschule und die Tennisanlage für die insgesamt acht Workshops zur Verfügung.
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Den Ferienkindern stehen zwei Hallen in der Dreifachturnhalle, die Turnhalle in der Realschule, der Sonderklassentrakt der Hauptschule und die Tennisanlage für die insgesamt acht Workshops zur Verfügung.

Dank gesunkener Inzidenzzahlen können viele Städte in den Sommerferien Aktionsangebote für daheim gebliebene Kinder realisieren. In einer kleinen Stadt im MK sind die Anmeldezahlen besonders hoch, sie liegen sogar über dem Wert von 2019.

Balve ‒ „Wir haben kein Kind abgewiesen – alle 255 Anmeldungen für unsere Ferienspiele wurden angenommen.“ Christian Wulf, Leiter des Balver Jugendzentrums, und Marcus Klein, Offene Ganztagsbetreuung an der Balver Grundschule, sorgten dafür, dass den Mädchen und Jungen, die in den ersten drei Ferienwochen zu Hause bleiben, während der Balver Ferienspiele ein täglich wechselndes Programm geboten werden kann.

Acht Workshops finden jeweils statt: Mountainbikefahren gehört dazu, Tennis, Zirkus, Kochen, Schwimmen, Tanz, Kreativität und auch Zeichnen, Basketball und andere sportliche Aktivitäten. Christian Wulf: „Uns stehen dafür zwei Hallen in der Dreifachturnhalle, die Turnhalle in der Realschule, der Sonderklassentrakt der Hauptschule und die Tennisanlage zur Verfügung.“ Platz genug also, um sich zu entfalten, und dies bei jedem Wetter.

Das Ferienspiel-Team sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt bei den Ferienkindern, die sich aus dem gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus angemeldet haben. „Im vergangenen Jahr durften wegen der Corona-Pandemie keine Spiele in den Sommerferien stattfinden“, so Wulf. „Aber im Vergleich zu 2019 haben wir 40 Anmeldungen mehr.“ Was in einer Woche alles geleistet wird, das wird an jedem Freitag ab 14 Uhr in der Dreifachturnhalle mit den Wochen-Abschlussveranstaltungen unter Beweis gestellt.

Einen großen Anteil haben bei diesen Ferienspielen Leonie Wild, 15, und Anna Lena Hartmann, 16. „Wir waren 2017 zum ersten Mal bei den Ferienspielen dabei, und haben uns im Zirkusprojekt von Marcus Klein sofort wohlgefühlt“, so Anna Lena. Leonie fügt hinzu: „Wir waren Zirkuskinder.“ Während sich Leonie auf der Kugel spezialisierte, hat Anna Lena ihre Spezialitäten am Tuch perfektioniert. „Marcus hat uns in diesem Jahr zu Trainerinnen befördert“, freuen sich die Jugendlichen über das Vertrauen.

Und das kann Zirkus-Direktor Klein nur 100-prozentig bestätigen. „Beide haben es sich verdient.“ Die Neuen gehen nun in ihren Rollen als Trainerinnen auf. „Ja, es funktioniert“, so Anna Lena. „Die Kinder nehmen uns als Trainerinnen an.“ Als solche haben sie die Mädchen und Jungen immer im Blick, und stehen helfend bei den Aktionen wie Jonglage oder Akrobatik zur Seite.

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