Aus der Metropole Damaskus ins beschauliche Balve

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Marktbereichsleiter Sebastian Richter ist mit seiner neuen Mitarbeiterin Dima Alhalabi sehr zufrieden.

Balve - Dima Alhalabi ist 31 Jahre alt und vor zwei Jahren nach Deutschland geflohen. Eine neue Heimat hat sie in Balve gefunden – einen neuen Arbeitsplatz bei der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis.

Zugute kam Dima Alhalabi, dass sie in Damaskus Wirtschaftswissenschaften studiert, damit den Bachelor-Abschluss „Bank und Versicherungswesen“ erreicht und bereits fünf Jahre in einer syrischen Bank gearbeitet hat. Im Rahmen eines Sprachkurses hat sie auch ein Praktikum in der Balver Sparkasse absolviert.

Mit ihrer Bewerbung hat Alhalabi offenbar so überzeugt, dass die Sparkasse sie direkt in das Auswahlverfahren für Ausbildungsplatzsuchende eingebunden hat. Nach bestandenem Einstellungstest und Vorstellungsgespräch erhielt sie nicht nur direkt die Zusage für ein Praktikum, sondern auch die Perspektive, eine Festanstellung zu erhalten.

„Ihre Grundkenntnisse gingen über die eines Auszubildenden hinaus“, erklärte Marktbereichsleiter Sebastian Richter. Weiterer Vorteil für die 31-Jährige Syrerin war, dass sie neben Arabisch auch noch Englisch spricht und damit auf fremdsprachige Kunden eingehen kann.

„Mir gefällt es hier“, sagt sie nach einer Eingewöhnungszeit in Balve. „Ich mag die Landschaft, die Natur und die freundlichen Menschen.“ Dass es wesentlich ruhiger zugeht als in der Millionenmetropole Damaskus, daran musste sie sich erst noch gewöhnen.

Gewöhnt hat sich Alhalabi auch an die deutsche Sprache, die sie bei der VHS in Menden und in Iserlohn sowie jetzt im täglichen Kundenkontakt lernt. Nach wie vor ist bei der Sparkasse die Beherrschung der deutschen Sprache eine wichtige Bedingung. „Bei uns gibt es keine Produkte zum Anfassen. Vieles muss mündlich erklärt werden“, betonte Sebastian Richter. Doch auch damit sieht er die neue Kollegin auf dem richtigen Weg.

In einem Jahr steht ihre Abschlussprüfung nach dem Qualifizierungslehrgang zur Sparkassenkauffrau an. Dass diese nicht die letzte Prüfung in ihrem Berufsleben sein wird, davon ist Dima Alhalabi überzeugt. Sie möchte sich gerne noch weiter qualifizieren.

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