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Stützwand-Neubau zieht sich: Mellener Straße noch länger gesperrt

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Von: Julius Kolossa

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Bis in den Januar hinein dauern die Arbeiten an der Stützwand an der Kreisstraße 12, die bis dahin für den Verkehr komplett gesperrt bleibt.
Bis in den Januar hinein dauern die Arbeiten an der Stützwand an der Kreisstraße 12, die bis dahin für den Verkehr komplett gesperrt bleibt. © Kolossa, Julius

Es gibt noch viel zu tun auf der Baustelle an der Mellener Straße. Denn diese ist seit dem 12. September zwischen dem Prozessionsweg und der Straße Am Husenberg komplett für den Verkehr gesperrt, weil der Märkische Kreis eine Stützmauer erneuern lässt.

„Die Stützmauer ist auf einer Länge von 250 Metern so brüchig, dass die Kreisstraße wegen akuter Sicherheitsprobleme in diesem Bereich gesperrt werden musste“, sagte Baustellenleiter Okumus Mürzel im Gespräch mit der Redaktion. Er geht nach derzeitigem Stand davon aus, dass die Arbeiten bis Januar andauern. Bis dahin bleibt die Mellener Straße gesperrt.

Die direkte Verbindung von Balve nach Mellen und umgekehrt ist damit noch mehr als zwei Monate nicht befahrbar. Mellen ist derzeit nur über Umwege über Langenholthausen oder Beckum erreichbar. Auch einige Anwohner der Häuser Mellener Straße zwei bis zehn können ihre Häuser mit Fahrzeugen derzeit nicht erreichen.

Marode Mauer wird angebrochen

Momentan laufen noch die Abbrucharbeiten an der maroden Bruchsteinmauer. Im Anschluss wird eine aus Betonfertigteilen bestehende neue Wand, die mit einer sogenannten Natursteinverblendung versehen wird, errichtet. Parallel zum Bau der Stützmauer lassen die Stadtwerke in diesem Bereich der Mellener Straße eine neue Wasserleitung verlegen. Auch die Deutsche Telekom nutzt den Zeitraum der Sperrung, um Glasfaserkabel in die Erde zu bringen.

Die bisherige Wand muss 250 Metern abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden.
Die bisherige Wand muss 250 Metern abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. © Kolossa, Julius

So stehen momentan viele Container entlang der Kreisstraße 12, Bagger sind im Einsatz – auch auf den Grundstücken. „An vier Häusern müssen die Fundamente grundlegend erneuert werden“, sagte Okumus Mürzel, was sich seit Beginn der Arbeiten neben dem Abriss der Mauer bislang noch getan hat

Lieferprobleme bei Natursteinverblendung

Die Muster für die finale Natursteinverblendung an der neuen Mauer seien auf der Baustelle zwar bereits eingetroffen, ansonsten gebe es jedoch Probleme. „Es kommt zu Verzögerungen bei der Lieferung dieser Beton-Verkleidung“, so Mürzel. Noch werden die Arbeiten entlang der Mellener Straße davon nicht beeinträchtigt, denn es gibt genug zu tun. Mürzel: „Bäume und Pflasterung an einigen Häusern müssen entfernt werden, um die Ver- und Entsorgungsleitungen freizulegen. Dabei sind wir unerwartet auch auf eine vor vielen Jahren aufgetragene Teerschicht gestoßen. Diese muss jetzt fachgerecht entsorgt werden.“

Baustellenleiter Okumus Mürzel zeigt ein Muster: Mit diesen Steinen wird die neue Mauer verkleidet.
Baustellenleiter Okumus Mürzel zeigt ein Muster: Mit diesen Steinen wird die neue Mauer verkleidet. © Kolossa, Julius

Während an vier Häusern nach und nach das neue Fundament gelegt werden muss, sei die Situation bei anderen Anliegern nicht so schlimm. Hier seien Ausbesserungsarbeiten am Fundament erforderlich, die allerdings auch einige Zeit in Anspruch nehmen würden. Bis zu zehn Mitarbeiter des Unternehmens Beton- und Mauerbau aus Herten sind werktags auf der Baustelle tätig.

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