Fräse frisst sich durch den Asphalt

Die Straßenfräse ist zurzeit zwischen Mellen und Balve im Einsatz.

BALVE ▪ Die Herbstferien sind nicht für alle eine Zeit der Ruhe, Entspannung und Erholung, gibt es doch zurzeit drei größere Straßenbaustellen auf Balver Stadtgebiet. Auf einer Gesamtstrecke von etwa 3,5 Kilometern wird die Asphaltschicht verschiedener Straßen erneuert.

Langam, aber sicher frisst sich die Fräse durch ein insgesamt rund 800 Meter langes Teilstück der Kreisstraße 12 von Mellen nach Balve. In einer Stunde kann diese Maschine 180 Tonnen Asphalt bis zu 30 Zentimeter tief abfräsen. In Balve werden es allerdings nur vier Zentimeter auf der gesamten Fahrbahnbreite sein. „Bis zum nächsten Montag werden wir hier die neue Asphaltbetondeckschicht aufgetragen haben“, erklärt Bauleiter Oliver Röhling. Der gebürtige Mellener ist für die ausführende Firma GS Straßen- und Tiefbau aus Dülmen vor Ort tätig. Er hat die Oberaufsicht über die drei Baustellen, die während der Herbstferien eingerichtet sind, sowie die nach den Ferien beginnenden Arbeiten zwischen Garbeck und Leveringhausen auf einer Länge von etwa 2,3 Kilometern. „Hierfür ist eine Bauzeit von 14 Tagen veranschlagt“, stellt Röhling fest.

Vier bis acht Facharbeiter sind abwechselnd vor Ort tätig. Da teilweise Vollsperrungen erforderlich sind, wurden Umleitungen eingerichtet. In Binolen regeln Ampeln den Verkehr. Bis Montag sollen auch hier die Arbeiten auf 700 Metern Länge abgeschlossen sein. Die Firma Cemex ist bis dahin über die Horst erreichbar. Absperrbaken und Hinweisschilder waren auch für diese Baustellen bereits am Montag aufgestellt worden.

Seit Dienstag ist auch eine Baustelle im Bereich der Balver Sparkasse eingerichtet worden. Von hier aus bis zum Garbecker Kreisverkehr erfolgen auf etwa 1,8 Kilometern bis zum Ende der Herbstferren die Arbeiten.

So brummt hier und dort die Straßenfräse, die den abgefrästen Straßenbelag über ein Förderband in einen Lastwagen transportiert. Oliver Röhling: „Wir werden die Baustellen nach und nach abarbeiten.“ So könne es sein, dass nicht ununterbrochen an einer Stelle gearbeitet werde. Seit Dienstag ruhen die Arbeiten in Mellen, dafür wurde in Balve begonnen. Der Zeitplan werde dabei aber immer im Blick behalten und solle auch eingehalten werden – wenn das Wetter mitspielt.

In die Sanierung der gesamten Straßenabschnitte auf den Kreisstraßen 11, 12 und 29 investiert der Märkische Kreis nach eigenen Angaben die Summe von etwa 520 000 Euro.

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