Stolz auf das Gemeinschaftswerk

Thomas Busche präsentiert stolz das neue Dorfgemeinschaftshaus.

HÖVERINGHAUSEN ▪ „Wir werden um unser Haus beneidet“, sagt Thomas Busche, der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Höveringhausen, mit Blick auf das Domizil. Spätestens für September ist die Einweihungsfeier mit einem Feldgottesdienst geplant.

Dann soll das Haus auf dem ehemaligen Spielplatzgelände, es wurde für den Bau gespendet, eine Anlaufstelle für das gesamte Dorf werden. Versammlungen, Jubiläen oder Geburtstage können dort geplant, das Osterfeuer in unmittelbarer Nähe abgebrannt werden. Die Immobilie wurde von vielen Mitgliedern der Dorfgemeinschaft für das 230 Einwohner zählende Dorf gebaut. „Auch auswärtige Vereine können es nutzen“, betont Busche.

Mehr als 2000 Arbeitsstunden seien von den Helfern im Alter von zwölf bis 85 Jahren investiert worden. „So sind etwa 100 000 Euro gespart worden“, rechnet Busche vor. Bisher seien 40 000 Euro ausgegeben worden. Busche: „Mit etwa 55 000 Euro kommen wir aus.“ Die Finanzierung sei gesichert.

Seitdem die Arbeiten im Sommer 2011 begonnen haben, sei über ein Kilometer Kabel verlegt worden. Das Dach wurde gedeckt, die Fenster eingebaut. „Nur die Fenster selbst mussten bestellt und die Schreinerarbeiten für das Dach an eine Fachfirma vergeben werden.“

An jedem Wochentag und samstags seien Helfer vor Ort, um noch den Außen- und Innenputz anzubringen, die Terrasse zu gestalten, eine Bruchsteinmauer zu ziehen, die Theke im 90 Quadratmeter großen Saal zu bauen und die Toiletten – die auch für Behinderte geeignet sind – fertigzustellen. In dieser Woche würden die Anschlüsse für Strom, Wasser, Kanal und Telefon verlegt.

Eine Heizung gebe es nur in den Toiletten. Frieren müsse im Saal aber niemand; der „Bullerjan“ sorge für wohlige Wärme. Ein Holzfußboden werde verlegt, so dass nach Erledigung aller Arbeiten ein schmucker Gemeinschaftsraum mit offenliegenden Deckenbalken zum Verweilen einladen soll. Auch Anschlüsse für Lautsprecher und Fernsehtechnik seien vorhanden.

Zudem sollen bald auch der Grill- und der Spielplatz wieder hergerichtet werden. Busche: „Das Haus soll mit Leben gefüllt werden. Was wir bisher an Einsatzfreude erlebt haben, zeigt uns, dass diese Rechnung aufgehen wird.“

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